Der 52-jährige Albert Neugebauer im Eingangsbereich des Welser Römermuseums in den Minoriten. (kl. Bild) Mit „Römerfachfrau“ Renate Mieglbauer lebt er seine Leidenschaft aus: die Suche nach römischen Relikten.

Für eine bessere Nutzung des römischen Kulturerbes in Wels plädiert Albert Neugebauer, der Obmann des Vereins „Römerweg Ovilava“. Sein größter Wunsch: Ein freigelegtes und öffentlich begehbares römisches Bauwerk, am liebsten das frühere Amphitheater oder das Forum von Ovilava.

Ein Porträt von Kurt Guggenbichler

Römerweg-Initiator

Nicht nur Neugebauer ist nämlich überzeugt, dass beide Einrichtungen, die es in jeder größeren römischen Stadt gab, noch unter den Häusern des modernen Wels begraben sind.

Immer wieder werden in Wels bei Bauarbeiten Relikte der römischen Vergangenheit gefunden, was Neugebauer schon als kleines Kind überaus faszinierend fand. Der Großonkel Friedrich Bauer, der frühere Thalheimer Vizebürgermeister, förderte die Leidenschaft seines Neffens, der einmal Archäologie studieren sollte. Es kam indes anders: „Ich bin ein typischer Schulabbrecher“, erläutert Neugebauer, der das Gymnasium nach der 6. Klasse verließ und eine Textilkaufmannlehre im Geschäft seiner Eltern machte.

Antike Funde

Doch die Begeisterung für die römische Geschichte hat ihn weiter begleitet. Die Scherben und die Knochen, die sein Großonkel einst aus der Erde des heutigen Welser Marktgeländes holte, wo sich einst ein römischer Friedhof befand, hat Neugebauer durch die Jahre bis in die heutigen Tage bewahrt.

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