Sperrfrist 17.07. | Wels: Scharfes Vorgehen bei Moscheen
Rabl spricht sich schon länger gegen Radikale Moscheen in Wels aus.

Der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) will zwei Welser Gebetshäuser vom Verfassungsschutz kontrollieren lassen. In den Hinterhöfen der Vereine „Sahwa“ und „Markaz“ sollen in den Hinterhöfen Hass­prediger auftreten.

Derartige Moscheen gelten als Verbreitungsorte des radikalen Islams, werden aber kaum kontrolliert. Jetzt schiebt Wels einen Riegel vor.

Vereine „Sahwa“ und „Markaz“ sollen vom Verfassungsschutz kontrolliert werden

Hinterhofmoscheen gelten als Verbreitungsorte des radikalen Islams und werden kaum überwacht. So auch in Wels: Anwohner waren um Sorge wegen Autos mit französischen und belgischen Kennzeichen, die vor den Häusern der Vereine parkten. Konkret will Bürgermeister Rabl, dass die Polizei den Verfassungsschutz wieder nach Wels verlegt.

Die einschlägigen Vereine und deren Verbindungsleute sollen vor Ort unter Beobachtung genommen werden. Sogar Stadtpolizeichef Klaus Hübner erklärte vor kurzem, dass sich in Wels islamistische Gefährder aufhalten könnten.

Bürger fordern Vereinsschließungen

Jetzt fordern viele Bürger eine Schließung der Vereine: So leicht ist das aber nicht. Die Vereinsfreiheit garantiert als Grundrecht das Vereinswesen und ein Verbot ist schwer zu erwirken. Hauptkritik an den Moscheen: In solchen Hinterhöfen sei völlig unklar was gelehrt wird und ob so ein Nährboden für Hetze gelegt wird.

Vielfach führte eine solche Hetze in den vergangenen Monaten in Europa zu Gewalttaten und Blutbädern: London Paris, Stockholm. In Wels soll strikt dagegen vorgegangen werden. Rabl führt regelmäßig Gespräche mit der Integrationsstelle und der Polizei, um bedenkliche Entwicklungen aufzuzeigen.

Für den Welser Bürgermeister steht jedenfalls fest: „Derartige Vereine werden in Wels von der Stadt nicht gefördert. Radikalislamischen Tendenzen ist sofort und kompromisslos entgegenzutreten!“

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