Wie der Wochenblick berichtete, forderten Aktivisten im Stil der „schwarzen Wahrheit“ noch strengere Corona-Maßnahmen. Jetzt sorgten sie auch in Wels für Aufsehen. Die Aktion polarisierte die Welser mitten im vorweihnachtlichen Einkaufsrausch. Der Wochenblick war wieder exklusiv vor Ort.

„Solche darf man einfach nicht reden lassen!“, zeigte sich eine Welserin wütend. Die Aktion der Phantome, die zuvor bereits in Steyr für eine noch strengere Corona-Politik demonstrierten, verunsichert. Sie zogen vom Kaiser-Josef-Platz zum Welser Stadtplatz und sorgten für Diskussionen unter den Passanten.

Sie wollen aufrütteln

Viele Welser zog es am Dienstag in die Innenstadt zum Einkaufen, als sie auf die unheimlichen Phantome trafen. Polizisten erklärten den interessierten Passanten, dass hier strengere Maßnahmen gefordert werden. Dass die Phantome mit ihrem Aktionismus nach dem Vorbild der „schwarzen Wahrheit“ durch Übertreibung eigentlich aufrütteln wollen und dadurch in Wirklichkeit auf künstlerische Weise ihre Kritik an den freiheitsberaubenden Maßnahmen üben, war nicht allen klar. Geschäftsinhaber türmten auf die Straßen um sich das Spektakel anzusehen, hunderte Passanten blieben fassungslos stehen.
Voll denunziert: Manche dürften sich tatsächlich von den Forderungen nach Maßnahmen-Verschärfungen angesprochen fühlen: So beobachtete der Wochenblick, wie sich eine Frau verärgert an die Polizei wandte, nachdem ein Passant keine Maske trug.

„War schon spannend“

Die Aktion regte viele zum Nachdenken an. In Grüppchen fanden sich einige Welser ein, um über die Maßnahmen und das Impfen zu diskutieren. „War schon spannend“, resümiert eine Dame mit „Atomkraft, nein danke!“-Sticker.
Wochenblick war exklusiv bei der Aktion in Wels: