Wenn das mit den Maßnahmen so weitergeht, könnte das Welt-Wirtschafts-Forum (WEF) recht haben: 2030 sollen wir alle nichts mehr besitzen. Nicht einmal Privatsphäre. Sie soll der Prognose nach nämlich zum Luxus für einige wenige werden.

Bereits im November 2016 veröffentlichte das WEF eine Prognose, wie sich die Welt bis ins Jahr 2030 entwickeln würde. Ihr entsprechend werden wir nichts mehr besitzen, von sauberer Energie leben und weniger Fleisch essen. Produkte sollen nur noch gemietet und geliehen werden.

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So dystopisch sieht WEF die Zukunft voraus

In 8 Punkten skizziert der WEF seine Prognose für die Zukunft.

Sie liest sich dystopisch: „Einkaufen ist eine ferne Erinnerung in der Stadt von 2030, deren Einwohner saubere Energie haben und sich bei Bedarf ausleihen, was sie brauchen. […] Jede Bewegung wird elektronisch verfolgt und außerhalb der Stadt herrscht Unzufriedenheit. Die Gesellschaft ist in zwei Teile gespalten.

1. Es gibt keinen Besitz mehr

Nach der Prognose des WEF befindet wir uns in der Zukunft in voller Abhängigkeit anderer. Alles, das wird als Produkt angesehen haben, soll 2030 zu einer Dienstleistung geworden sein: „Wir haben Zugang zu Transportmitteln, Unterkünften, Essen und allem, was wir in unserem täglichen Leben brauchen. Nacheinander wurden all diese Dinge frei, sodass es für uns keinen Sinn mehr machen wird, viel zu besitzen.“

2. Weltweiter CO2-Einheitspreis

Nach der Prognose des WEG aus 2016 wird China die Führung über den CO2-Handel übernommen haben. In Folge soll ein Markt für den Handel mit dem Recht, eine Tonne CO2 zu emittieren, etabliert worden sein und die Welt auf den Weg zu einem einheitlichen Kohlenstoffpreis und einem starken Anreiz, fossile Brennstoffe wegzulassen, führen. Europa habe sich unterdessen im Zentrum des Handels mit billigen, effizienten Solarmodulen befunden, nachdem die Preise für erneuerbare Energien stark fielen.

3. USA nicht mehr Weltmacht

„Wir haben eine Handvoll globaler Mächte. Nationalstaaten werden ein Comeback erlebt haben“, schreibt Robert Muggah, Forschungsdirektor am Igarapé-Institut. „Anstelle einer einzigen Streitmacht zeigen eine Handvoll Länder – darunter die USA, Russland, China, Deutschland, Indien und Japan – halbimperiale Tendenzen. Gleichzeitig wird die Rolle des Staates jedoch durch Trends wie den Aufstieg von Städten und die Verbreitung von Online-Identitäten bedroht.“

4. Krankenhäuser werden überflüssig

Durch moderne Medizin und Technologie sollen Krankheiten weiter in Zaum gehalten werden, beruft sich das WEF auf Ärztin Melanie Walker, die außerdem die Weltbank berät. Krankenhäuser wie wir sie kennen, sollen der Geschichte angehören. Skalpelle und Organspenden sollen in Zukunft „out“ sein, während winzige Roboter und biotechnologisch erzeugte Organe die Menschen heilen sollen.

5. Wir essen weniger Fleisch

Aus einem gesteigerten Bewusstsein für Umweltbelange und für nachhaltigere Landwirtschaft sollen die Menschen der Zukunft nach der Vorstellung des WEF weniger Fleisch essen.

6. Asylwerber in Führungspositionen

Nach der Vorhersage des Weltwirtschaftsforums werden die ehemals syrischen Asylwerber im Jahr 2030 in Führungspositionen sein. Der Klimawandel soll bis dahin außerdem eine Milliarde Menschen zu Flüchtlingen gemacht haben.

7. Westliche Werte sind zerstört

Die Werte des Westens sollen nach der Vorstellung des WEF bis ins Jahr 2030 ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Es könnte auch sein, dass sie bis dahin gar nicht mehr existieren.

8. Menschen auf dem Mars

Bis 2030 sollen wir außerdem in der Lage sein, den Mars zu bereisen, meint das Weltwirtschaftsforum und beruft sich dabei auf Einschätzungen der NASA.
 

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