AfD-Jugend von E-Sports-Turnier ausgeschlossen

Werbung

Zocken nur für Altparteien-Nachwuchs

AfD-Jugend von E-Sports-Turnier ausgeschlossen

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Ein Magdeburger E-Sport-Verein veranstaltete am letzten Wochenende ein Turnier, zu dem er alle Jugendverbände im Bundesland einlud. Alle außer eine: Die Junge Alternative, die Parteijugend der zweitstärksten Partei in Sachsen-Anhalt, durfte nicht teilnehmen.

Während sich die Junge Union, Jusos, die Grüne Jugend, die Jungen Liberalen und die Linksjugend Solid im Wettbewerb um die besten Zocker messen durften, lud man den AfD-Nachwuchs erst einmal gar nicht ein. Auf Hinweis der Jungen Alternative (JA), dass das Turnier eine gute Gelegenheit wäre, „persönliche Vorbehalte abzubauen“, folgte aber keinerlei Einsicht.

Vielmehr stellte sich sogar der Präsident des eSport-Bundes Deutschland hinter die Aussperrung. Man vertrete Werte der „offenen, demokratischen Gesellschaft, in der sich alle Menschen ohne Diskriminierung entfalten können“. Eine rechtspopulistische Meinung bedrohe diese Werte, womit die Entscheidung, der JA „keine Plattform zu geben“, diesen Anspruch lebe.

AfD-Jugend von E-Sports-Turnier ausgeschlossen TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel