Auffälliges Timing: Wichtiger Zeuge in Anhörung zum „Kapitol-Sturm” stirbt kurz vor Vernehmung

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Während "Überraschungs-Zeugin" Trump belastet...

Auffälliges Timing: Wichtiger Zeuge in Anhörung zum „Kapitol-Sturm” stirbt kurz vor Vernehmung

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Aufatmen bei den Trump-Feinden in den USA und sonstwo: Kurz vor seiner Aussage vor dem Komitee des US-Repräsentantenhauses zur Aufklärung des angeblichen „Kapitol-Sturms“ vom 6. Januar letzten Jahres starb Anfang der Woche ein wichtiger Entlastungszeuge für das Trump-Lager, der linksradikale Provokateure hinter den möglicherweise von Biden-Anhängern unterwanderten Unruhen vermutete. Dafür durfte eine Trump-Renegatin gegen den Ex-Präsidenten nach Herzenslust lästern und hetzen…

Die US-Demokraten stehen vor einem innen-und außenpolitischen Scherbenhaufen. Der schmähliche Rückzug aus Afghanistan, der durch die kopflose NATO-Osterweiterung mit heraufbeschworene Ukraine-Krieg, die Folgen der Corona-Politik im Innern, Preissteigerungen, Inflation, steigende Verbrechenszahlen– all dies verstärkt die ohnehin alles überschattende Angst vor einer Rückkehr von Donald Trump bis zur Hysterie. Dementsprechend tut man alles, um dem entgegenzuwirken und schreckt auch nicht davor zurück, die Anhörungen zum Kapitolsturm vom 06. Januar zum Anti-Trump-Tribunal umzufunktionieren. Die Aufklärung der Fakten darüber, was an diesem Tag warum passierte, bleibt dabei aus machtpolitischen Bewegungen auf der Strecke.

Dem von der Biden-Administration und ihm wohlgesinnten Mainstreammedien in den USA und auch Europa verbreiteten Narrativ zufolge soll Trump seine Gefolgschaft angestiftet haben, gewaltsam in das Kapitol einzudringen und die Bestätigung des Wahlausgangs durch den Senat zu verhindern. Diese Version geriet, wie „Reitschuster.de“ kommentiert, in den vergangenen Wochen allerdings „gehörig ins Wanken“ – denn nun melden sich immer mehr Zeugen zu Wort, die von „bezahlten Demonstranten“ aus dem linken Spektrum berichteten, die sich unter die Trump-Anhänger gemischt und entscheidend zu der brutalen Eskalation beigetragen haben sollen.

Zum Aufgeben gezwungen

Einer der möglicherweise wichtigsten Belastungszeugen in dieser Hinsicht wäre Michael C. Stenger gewesen, Seargent-at-Arms (oberster Sicherheitsoffizier) an jenem denkwürdigen 6. Januar, der bereits am Tag nach dem Kapitolsturm zum Rückzug gezwungen wurde – gemeinsam mit seinem Vize Paul Irving sowie auch Steven Sund, dem Polizeichef des Parlamentsgebäudes. Ihnen warf man vor allem vor, nicht rechtzeitig die Nationalgarde zur Niederschlagung des Aufstands angefordert zu haben.

Dabei war eben diese Niederschlagung möglicherweise gar nicht erwünscht, um den – ohnehin erstaunlich einfachen, ungehinderten – Zulauf ins Parlament nicht zu unterbinden und so zuverlässig die Bilder zu erzeugen, die dann der Welt als Beweis des angeblich antidemokratischen Putsches durch den rechten Trump-Mob präsentiert wurden.

Stenger selbst hatte in einer Senatsanhörung die Mutmaßung ausgesprochen, dass vor allem „bezahlten Demonstranten“, also Agents-Provocateurs, unter den Demonstranten gewesen seien. Und es sei Nancy Pelosi gewesen, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die den Einsatz der Nationalgarde verhindert habe. Schon damals, so „Reitschuster“, stand der Verdacht im Raum, dass es sich dabei um Linksextreme mit Verbindungen zum FBI gehandelt haben könnte.

Brisante Enthüllungen befürchtet

Stenger wollte dem Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses („January 6th Commitee”) eigentlich am Dienstag neue Beweise hierzu vorlegen. Dass der von den Demokraten dominierte Ausschuss Stenger überhaupt hören wollte, kam eigentlich unerwartet – da von ihm eher für Trump Entlastendes zu erwarten war. Doch dazu kam es nicht mehr: Wie es der Zufall wollte, wurde Stenger ausgerechnet einen Tag vor seiner Vernehmung zuhause tot aufgefunden. Verschiedenen US-amerikanischen Medien zufolge soll Stenger an Krebs gelitten haben.

Auch dann, wenn sein Tod natürlich und zufällig eingetreten sein sollte, bleibt zu konstatieren, dass er den Demokraten überaus gelegen gekommen sein dürfte. Allerdings vermuten kritische Beobachter einen anderen Hintergrund und verweisen – neben dem auffälligen zeitlichen Zusammenhang – auf Ungereimtheiten. So habe die Polizei jede Stellungnahme zu den Todesumständen verweigert, auch sei keine Obduktion angeordnet worden und die zuständige Staatsanwaltschaft in Virgina beeilte sich festzustellen, dass an den Todesursachen „nichts Ungewöhnliches“ gewesen sei.

Wer hingegen nicht durch plötzlich eingetretenen Tod „verhindert“ war, sondern im Ausschuss am Dienstag ausführlich und breit sein Gift verspritzen durfte, war stattdessen eine Zeugin der demokratischen Biden-Front: Cassidy Hutchinson, die im letzten Jahr von Trumps Präsidentschaft Assistentin seines Stabschefs Mark Meadows gewesen war, seither jedoch zur Abtrünnigen wurde und ins ”Feindeslager” wechselte – wo sie seither kein gutes Haar mehr an ihrem Ex-Chef ließ – erzählte den Abgeordneten ungehindert und ausführlich all das, was für den weiteren Charaktermord an Trump gewünscht war.

Obwohl bereits am 2. Januar Hinweise auf einen Marsch zum Kapitol vorgelegen hätten, habe Trump, so Hutchinson, am 6. Januar die Anweisung gegeben, die Metalldetektoren abzubauen, damit seine Anhänger ungestört zu seiner Rede vor dem Kapitol erscheinen könnten – und das, obwohl „Bewaffnete” darunter gewesen seien. Als der Ansturm bereits im Gange gewesen sei, habe Trump sogar seinen Fahrer vom Secret Service angewiesen, ihn dort hinzufahren, was dieser jedoch abgelehnt habe. Trump habe daraufhin versucht, dem Fahrer ins Lenkrad zu greifen, darauf sei es zu einem Gerangel gekommen. Zurück im Weißen Haus habe er nichts getan, um dem Mob Einhalt zu gebieten.

Haarsträubende Anschuldigungen

Diese haarsträubenden Anschuldigungen, für die Cassidy auch gar keine Beweise liefern konnte, wurden auch vom Secret Service umgehend zurückgewiesen. Dies nahm eine Journalistin der „Washington Post” sogleich zum Anlass für die völlig haltlose Behauptung, den Agenten des für die Präsidentenbewachung verantwortlichen IRS dürfe man nicht glauben, weil sie „sowieso Ja-Sager” seien. Auf diesem „linken“ Niveau wird also auch von US-amerikanischen „Leitmedien“ operiert.

Auch Trump selbst übte schärfste Kritik an Cassidys Aussagen. Diese seien „krank“ und „betrügerisch“. Der Ex-Präsident sagte wörtlich: „Es wäre gar nicht möglich, so etwas Lächerliches zu tun“ (in das Lenkrad der Präsidentenlimousine zu greifen). „Ich habe nicht gewollt oder verlangt, dass wir Platz für Leute mit Waffen machen, um meine Rede zu sehen. Wer würde das jemals wollen? Ich nicht!“ Weiter nannte Trump Cassidy eine „totale Schwindlerin“ und „drittklassige soziale Aufsteigerin“, die frustriert sei, weil er ihre Bitte abgelehnt habe, für sein Büro in Florida zu arbeiten. Dennoch hat ihre wenig glaubwürdige Aussage ihren medialen Zweck erfüllt.

Und dies umso mehr, als durch den Just-in-time-Tod Michael Stengers eine gewichtige Stimme der Gegenposition, die im Gegensatz zu Cassidy wirklich vor Ort war, praktischerweise an ihrer Aussage gehindert wurde. Die öffentliche Stimmung wird dadurch einseitig beeinflusst – ganz im Sinne des erbärmlichen Scherbengerichts, das das January-6th-Committee darstellt. Bei soviel Oberwasser für die Trump-Ankläger ist es kein Wunder, dass mittlerweile Forderungen mehren, Trump wegen seines (nur auf Anekdotenberichten beruhenden) angeblichen Fehlverhaltens am 6. Januar 2021 vor ein ordentliches Gericht zu stellen. Dies wäre dann der lange ersehnte tribunalische Schauprozess gegen den verhassten „Orange Man“.

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