„Black Lives Matter“

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Wie die weisse Antifa die Schwarzen für Ihre Zwecke benutzt

„Black Lives Matter“

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Der 21-jährige Student Balin Brake verlor sein linkes Auge im Zuge der „Black Lives Matter“-Proteste in Indiana. Die Polizei hatte ihn mit einem Tränengas-Projektil getroffen. Sein Verlust sei „nur ein kleiner Kollateralschaden in dem Kampf, den wir führen“, lässt er seine andächtigen Follower auf Twitter wissen. Brake ist weiß – und keine Ausnahme.

von Bernadette Conrads

Ein großer Teil der „Black Lives Matter“-Proteste geht auf das Konto linker Weißer, die sich berufen fühlen, für die Rechte der Schwarzen zu kämpfen. Bilder von weißen Jugendlichen, die auf schwarze Polizisten losgehen, zeigen die Absurdität der Kollaboration zwischen benachteiligter schwarzer Unterschicht und akademischer, weißer Antifa.

Unter dem Begriff „Antifa“ („Antifaschistische Aktion“) versteht man seit den 1970ern Gruppierungen, die sich, in einer kommunistischen beziehungsweise sozialistischen Tradition begreifend, außerparlamentarisch betätigen. Die Gruppen können eng oder lose strukturiert sein, sie können gewalttätige wie friedliche Protestformen für sich wählen.

Ob sie sich nun im Enttarnen vermeintlicher „Nazis“, in Bildungsarbeit zugunsten (neo-)marxistischer Theorien oder im offenen Straßenkampf betätigt – das Ziel der Antifa ist immer der Umsturz des Systems, das aus Sicht der Antifa immer als strukturell faschistisch wahrgenommen wird. Jetzt sieht die Antifa in den „Black Lives Matter“-Protesten ihre Chance zum Systemsturz – und scheint vorerst Erfolg zu haben.

Universitäre Brandstiftung

Ausgehend von US-amerikanischen Universitäten macht sich eine neo-marxistische Denkschule breit, die für jeden mehr oder weniger denkbaren Missstand die Weißen verantwortlich macht. Sie bietet die Grundlage für den gelebten Antifaschismus, und das wird auch offen an den Unis kommuniziert.

Im Sinne der „Identity Politics“ sind Minderheiten immer Opfer von Unterdrückung. Daraus resultiert ein Freund-Feind-Schema, in dem stets der weiße Mann der Unterdrücker ist, unabhängig davon, welche gesellschaftliche Stellung er tatsächlich inne hat. Die Antifa hat sich mittlerweile gänzlich der „Identity Politics“ verschrieben.

Während es Marxisten historisch darum ging, das „Proletariat“, also die Mehrheitsgesellschaft, aus den Fängen des Kapitalismus zu befreien, nehmen sie sich jetzt des Minderheitenprogramms an. Das schafft ein Gemeinschaftsgefühl in Abgrenzung zum Feindbild vom weißen Mann. Nachdem die „Frau“ in den 1970ern zum Objekt stilisiert wurde, das befreit werden muss, ging die Linke auf Homosexuelle und dann auf Transgenders über.

Zuletzt versuchte sich die Linke sogar darin, Menschen, die sich gar keinem Geschlecht oder nicht einmal der menschlichen Spezies zugehörig fühlen, zum schützenswerten Objekt zu erklären, für das Widerstand geleistet werden müsse. Das war wohl wenig erfolgreich, zumal es sich dabei um sehr schwache Minderheiten handelt.

Neo-marxistischer Opferkult

Lange galten die USA in Europa als Musterbeispiel des multikulturellen Zusammenlebens. Heute zeigt sich, dass das Schaffen einer gemeinsamen Identität, in der jeder – unabhängig von seiner Hautfarbe – Amerikaner ist, nicht gelungen ist.

Die Schwarzen, deren Vorfahren als Sklaven importiert wurden, sind in der Masse alles andere als inkludiert. Stattdessen wachsen die schwarzen Slums – und damit die Kluft in der Gesellschaft – immer weiter. Im Zuge von „Black Lives Matter“ konnte die Antifa bereits ein Gebiet in Seattle einnehmen.

Dort herrscht der Gangster-Rapper Raz Simone samt mit AK-­47 bewaffneter Antifa-Miliz über die sogenannte „Capital Hill Autonomous Zone“ (CHAZ). Seither haben sich Vergewaltigungen und Raub­überfälle vervielfacht, wie die Polizei bekanntgab. Die musste auf Befehl des demokratischen City Councils das Gebiet räumen.

Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass der Systemsturz nicht zu einer fairen Welt der Gleichen führt, sondern mit höherer Wahrscheinlichkeit in einen Zustand, in dem jeder gegen jeden ankämpft. So verkündet CHAZ bereits erste Probleme bei der Bereitstellung von Nahrungsmitteln in der autonomen Zone.

Obdachlose hätten die ganze Versorgung mit sich genommen, nachdem man diese eingeladen habe. Das autonome Projekt scheint damit bereits in seinen Anfängen an der menschlichen Natur zu scheitern.

Zu den vergewaltigten Frauen gibt es seitens CHAZ bislang keine Stellungnahme. Die Frauenrechte, die sonst seitens der Antifa propagiert werden, scheinen in der Umsetzung der eigenen Vorstellungen von einem „gerechten System“ nachrangig.

Multikulti ist gescheitert

Mit „Black Lives Matter“ hat die Antifa nun eine Minderheit gefunden, mit der ihre Ziele viel eher zu erreichen sind. Unabhängig davon, ob sie sich als die Verteidiger des Proletariats, der Frauen, der Schwulen oder der Schwarzen präsentieren, geht es immer um das Zerstören des Systems.

Das Feindbild bleiben bis zuletzt immer der Staat und seine Ordnung an sich. Das stilisierte Opfer ist dabei stets nur Mittel zum Zweck. Am Ende soll immer die Errichtung eines Systems stehen, in dem alle so gleich sind, dass keine Benachteiligungen mehr feststellbar sind – eine Utopie, wie Rechte kritisieren würden.

Mittel zum Zweck

In den USA eignen sich Jugendliche aus der schwarzen Unterschicht, in der Kriminalität zum Alltag gehört, als willfährige Gehilfen. Das hat die Antifa erkannt. Und so werden die Afroamerikaner erst recht wieder zu den Werkzeugen privilegierter Weißer.

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