Bundesregierung evakuiert weiter Ortskräfte – und stellt in Afghanistan wieder neue ein

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Deutscher Asyl-Irrsinn

Bundesregierung evakuiert weiter Ortskräfte – und stellt in Afghanistan wieder neue ein

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Es ist eine weitere Volte der typisch deutschen schizophrenen Flüchtlingspolitik: Einerseits lässt die Bundesregierung mit Millionenaufwand seit dem unrühmlichen Ende der westlichen ISAF-Militärmission in Afghanistan vor 15 Monaten, als das Land in die Hände der Taliban fiel, angebliche “ehemalige Ortskräfte” der dort stationierten Bundeswehrsoldaten nach Deutschland ausfliegen – in ständig zunehmender Zahl. Nun wird bekannt, dass die Ampel zugleich in Afghanistan neue Ortskräfte einstellt…

Laut einem Bericht der “Welt am Sonntag” hat die bundeseigene Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 mehr als 250 afghanische Ortskräfte eingestellt. Dies ist, gelinde gesagt, erstaunlich – weil die Bundesregierung sich zugleich mit allen Mitteln bemüht, doch so viele ehemalige Ortskräfte, die die Deutschland während des NATO-Krieges unterstützt hatten, wie nur möglich, samt deren Familien nach Deutschland zu holen, weil sie in Afghanistan angeblich in Lebensgefahr seien.

Und weil “Familie” in Afghanistan gleichbedeutend mit Sippe/Clan/Großfamilie ist, wurden bis Ende Juli dieses Jahres mehr als 17.000 (!) ehemalige afghanische Beschäftigte und deren Familienangehörige beim Verlassen des Landes “unterstützt” – darunter auch 2.250 ehemalige Ortskräfte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie über 8.000 ihrer Familienangehörigen.

Zehntausende Personen bislang hergeholt

Bislang investierte die Bundesregierung rund 32 Millionen Euro in dieses Programm. Frühere Ortskräfte bitten nach wie vor um die Evakuierung aus Afghanistan – und werden weiter aus dem Land geholt, obwohl inzwischen auf jeden der dort zuletzt stationierten Bundeswehrsoldaten ein bis zwei Dutzend angebliche “Ortskräfte” entfallen sein müssten.

Mit Bezug auf die neu rekrutierten Ortskräfte der GIZ, für die ebenfalls der deutsche Steuerzahler blechen muss, versichert das BMZ zwar einerseits, dass den Mitarbeitern in Afghanistan keine besondere Gefahr drohe und die Taliban mehrfach versichert hätten, dass für die lokalen Mitarbeiter internationaler Institutionen eine Amnestie gelte. Andererseits erklärt es zugleich, dass deren Räumlichkeiten durch Sicherheitsdienste geschützt werden müssten. Dann wiederum lägen „weiterhin keine Hinweise auf eine systematische Verfolgung von ehemaligen Ortskräften der Entwicklungszusammenarbeit vor“. Dies aber wirft wiederum zwingend die Frage auf, warum dann Abertausende dieser Ortskräfte nach Deutschland gebracht werden müssen.

“Entwicklungspolitisches Engagement”

Das Auswärtige Amt betont, die Bundesregierung setze ihr entwicklungspolitisches Engagement für die Not leidenden Menschen in Afghanistan fort, ohne zu einer Legitimierung des Taliban-Regimes beizutragen, von dem man aber erwartet, dass es die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet.

Da die meisten Afghanen jedoch kaum mit den Feinheiten internationaler Entwicklungspolitik vertraut sein dürften, werden sie eine Verbesserung der Verhältnisse im Land automatisch der Taliban-Regierung zuschreiben und zu deren Stabilisierung beitragen. Den Taliban dürfte dies bewusst sein, weshalb sie die Bundesregierung wohl eher als nützlichen Idioten ansehen.

Eigentliches Ziel: Nachschub an “Flüchtlingen” sichern

Letztlich trägt die Bundesregierung durch diese für sie so typische Kamikaze-Politik dazu bei, ein Regime zu erhalten, das für den Tod vieler Bundeswehr-Soldaten verantwortlich ist. Zugleich setzt sie ihre Politik der grenzenlosen Massenzuwanderung fort, indem sie nicht nur die alten, sondern dann vermutlich auch bald die derzeit eingestellten Ortskräfte, mit ihren Großfamilien nach Deutschland holt. Die Zahl der Neueinstellungen wollte das BMZ auf Welt-Anfrage nicht kommentieren; es könnten inzwischen deutlich mehr als die von der “Welt” genannten 250 Personen sein.

Der eigentliche Zweck dieser Personalrekrutierung liegt ganz offenkundig darin, den Nachschub an afghanischen “Flüchtlingen” im Zuge der gewollten Bevölkerungstranformation nicht abreißen zu lassen; und “ehemalige Ortskräfte” ist als Türöffner-Chiffre allemal geeigneter als “Asylbewerber”.

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