Damit User keine Depression bekommen: Instagram versteckt Like-Zahlen

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Damit User keine Depression bekommen: Instagram versteckt Like-Zahlen

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Vielleicht haben Sie es ja schon bemerkt: Auf der Foto- und Video Online-Plattform Instagram gibt es eine grundlegende Änderung. Sah man früher unter einem Foto oder Video auf einen Blick, z.B. „Gefällt 107 Mal“, steht dort jetzt nur mehr lapidar: Gefällt xy und weiteren Personen. Die Zahl der Likes sieht nur mehr der Kontoinhaber selbst auf den ersten Blick, nicht aber die Öffentlichkeit. Instagram möchte damit User vom „Herdentrieb“ befreien und den psychischen Druck des „Like-Wettbewerbes“ vermindern. Facebook startete dasselbe Experiment im September in Australien.

Ein Kommentar von Kornelia Kirchweger

Kontonutzer wurden nicht informiert

Der Instagram-Testlauf in ausgewählten Ländern ist noch im Gang. User wurden vorab nicht informiert. In Zukunft soll der Bann der Like-Zahlen für alle Konten weltweit gelten. Das Ganze bringt Unternehmen und „Influencern“ deutliche Einbußen. Eine Untersuchung von HypeAuditor stellte fest: „Influencer“ verloren bereits etwa 3-15 Prozent ihrer bisherigen Likes. Instagram-Chef Adam Mosseri ist das egal. Es mag zwar für Unternehmen schmerzhaft sein, das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit von Usern habe aber Vorrang, lautete seine Stellungnahme.

Begründung: zu wenig Likes machen krank

Instagram soll ein „angenehmer Ort“ ohne Like-Stress sein. User können entspannter posten, ohne dafür öffentlich mit nur wenigen Likes gedemütigt zu werden. User beschränken deshalb oft ihre Beiträge, aus Angst, man würde sie nicht genug würdigen. Sie würden sich deshalb schämen. Instagram hofft, dass dies mehr Vielfalt und Kreativität bei den Postings bringt. Man erhofft sich auch eine Reduzierung der „Finstagram“-Konten: das sind Fake-Konten, auf denen ungeschönte Bilder gepostet werden, die sonst wenig Likes bekommen, wofür sich der Poster aber nicht schämen muss.

Kontrollwut und Gleichmacherei der Linken

Tatsächlich übernimmt Instagram die Methoden linker Bildungssysteme. Dort gilt: keine Benotung in der Schule, um Leistungsdruck zu vermeiden. Gleichmacherei. Kein Wettbewerb, bis hin zum Sport, wo es keinen Sieger mehr geben darf. Dass es vor allem Jugendliche sind, die mangels ausreichender Liebesbeweise aus dem Internet depressiv werden, hat übrigens andere Gründe. Die werden natürlich nicht hinterfragt.

Mit dem Verstecken der Like-Gesamtzahl will Instagram die User gleichmachen und ihnen die zustimmende Gemeinschaft entziehen. Denn, wenn viele andere der gleichen Meinung sind, bringt das Bestätigung und Ermutigung. Zudem bilden sich offene Meinungsverhältnisse heraus, die häufig „veröffentlichten Meinungen“ völlig widersprechen. Das kann zu unangenehmen Fragen führen. Instagram unterstellt zudem den Usern, ganz in linker Manier, mangelnde Intelligenz und Selbständigkeit bei der Bewertung von Inhalten.

Neue Plattformen werden kommen

Dass auch Facebook diesen Testlauf startete, verwundert nicht. Dort versucht man ja gerade über die Hass- und Fake-News Schiene, die User einzuschüchtern, auszugrenzen und zu sperren. Bald wird es dann auch das rote Herz auf Twitter nicht mehr geben. Dann hat die „Revolution“ ihre Kinder gefressen. Und es werden neue Plattformen entstehen. Telegram ist jetzt schon eine gute Alternative, die nicht zensuriert und beschränkt wird. Weitere werden folgen. Instagram, Facebook & Co. werden dann wohl Geschichte sein.

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