Augsburg: Deutsche Schülerin von fünf Asylwerbern vergewaltigt

Vielfacher Missbrauch

Augsburg: Deutsche Schülerin von fünf Asylwerbern vergewaltigt

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Anfang Juli 2018 fanden Passanten im Augsburger Stadtteil Lechhausen eine desorientiert und hilflos wirkende 15jährige Schülerin. Das Mädchen wurde in eine Klinik gebracht. Dort stellte sich heraus, dass man die Teenagerin unter Drogen gesetzt und zu drei verschiedenen Zeitpunkten mehrfach vergewaltigt hatte. Mittels DNS Proben konnten drei Afghanen ermittelt und verhaftet werden. Zudem stellte sich heraus, dass auch zwei weitere Afghanen das Mädchen vergewaltigt haben dürften. Das Opfer selbst sprach von einem „Filmriss“. Zwei der Täter wurden nun am 14. Juni verurteilt. Der Prozess gegen drei weitere Afghanen wird fortgesetzt.

Täter und Opfer müssen sich aber schon vor den brutalen Taten gekannt haben. Das Gericht beschäftigte sich auch mit der Vorgeschichte, einem SMS-Verkehr zwischen den Tätern. Diese planten schon Tage vor der Vergewaltigung, das Mädchen mittels Drogen gefügig zu machen. „Bring 10, 15 Euro, dann kaufen wir Alkohol und dann f(…) wir die Sarah.“, zitiert die deutsche Zeitung Bild aus den Unterlagen. Der Plan wurde umgesetzt. Das Opfer traf sich mit einem der Täter und wurde von diesem neben Alkohol auch mit Suchtmitteln gefügig gemacht. Sie gab einen „Filmriss“ zu Protokoll. Zum Zeitpunkt ihres Auffindens hatte die Teenagerin Hämatome an Schulter und Hals und klagte über Schmerzen im Unterbauch und Rücken. Sie wurde in eine Kinderklinik eingeliefert, von wo aus man nach der Diagnose des Missbrauchs die polizeilichen Ermittlungen ins Rollen brachte.

Skandal: Strafmildernde Berücksichtigungen

Im Laufe des Tages haben sich, so viel ist mittlerweile rechtskräftig, mindestens zwei der jugendlichen Asylwerber im Alter zwischen 18 und 21 Jahren an ihr vergangen. Die Verfahren gegen drei weitere Tatverdächtige sind noch anhängig. Dass die ersten beiden Verfahren schon abgeschlossen werden konnten, liegt an einem Deal mit Staatsanwaltschaft und Richter. Wenn man dem Opfer die Aussage ersparen könne, werde das strafmildernd berücksichtigt.

Der Hauptangeklagte muss laut deutschen Medien eine Jugendstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten verbüßen. Sein Mittäter erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und 8 Monaten. Zudem müssen sie jeweils 5.000 Euro Schmerzensgeld bezahlen. Dem Haupttäter droht nach Verbüßen der Haft die Ausweisung, falls Deutschland dann nach Afghanistan abschieben sollte.

Ein weiterer Angeklagter besteht auf der Aussage des Opfers vor Gericht und verweigert jegliches Geständnis. Die Prozesse werden entsprechend weitergeführt.

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