Diese brutale Beiss-Spinne sorgt jetzt für Panik!

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„Wochenblick“ befragte Spinnen-Expertin

Diese brutale Beiss-Spinne sorgt jetzt für Panik!

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In Deutschland sorgt sie diesen Herbst für einigen Wirbel: Die sogenannte Hauswinkelspinne macht es sich laut Medienberichten dank des Bibber-Wetters zunehmend in deutschen Haushalten bequem!

“Große Hauswinkelspinnen erobern die Wohnhäuser”, informiert das “Hamburger Abendblatt”. Die “Bild”-Zeitung warnte am Sonntag eindringlich: “Sie ist groß und haarig, dazu auch noch bissig – und verbreitet sich derzeit wie wahnsinnig in deutschen Wohnungen.”

Millionenfacher Nachwuchs

Der Nachwuchs der Spinne, die auf eine Spannweite von bis zu zehn Zentimetern anwachsen kann, gedeiht derzeit millionenfach.

Auf Instagram kursieren zahlreiche Bilder der Grusel-Spinnen:

https://www.instagram.com/p/6TDkeTpz3m/

Wie akut ist die Lage in Österreich? Der “Wochenblick” hat Spinnen-Expertin Dr. Erna Aescht vom Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseums gefragt. Sie beruhigt indes!

Sie folgen dem Menschen

Da es sich bei der Hauswinkelspinne um einen typischen Kulturfolger, also den Menschen in seine Lebensräume nachfolgende Tierart – handelt, sei die Spinne auch in Österreich anzutreffen.

Aescht betont aber: Die eine Hauswinkelspinne gebe es nicht, “in Häusern leben meist eine oder mehrere von vier Arten (Tegenaria atrica, T. parietina, T. ferruginea, T. domestica). Sie leben auch im Freien.”

https://www.instagram.com/p/BBX0OCoK34D/

Oft in Wohnungen anzutreffen

In Österreich befänden sich indes einige der Arten teilweise auf dem Rückzug. Oft seien sie in Wohnungen anzutreffen.

Aescht: “Als Kulturfolger nutzen sie einfach unsere wind- und regenfreien Wohnungen. Deshalb haben sie auch eher keine jahreszeitlich festgelegte Paarungszeit mehr. Sie sind meist nachtaktiv, daher treffen wir sie selten.

Schmerzhafter Biss

In Österreich scheint die angebliche Spinnen-Invasion noch nicht angekommen zu sein. Deutsche Experten gehen davon aus, dass in dieser Jahreszeit die Krabbel-Tierchen einfach besonders gut wahrgenommen werden, sich grundsätzlich aber nicht deutlich vermehrt haben.

Der Biss der Hauswinkelspinne ist zwar nicht giftig, kann jedoch ziemlich schmerzhaft sein. Denn er fühlt sich oft wie ein Nadelstich an!

Mit einem Glas kann man die Krabbler gut einfangen!

Spinne nicht töten!

Was also tun, wenn der erste Schreck nach einer Begegnung mit der Ekel-Spinne nachlässt? “Vorsichtig ein Glas oder einen Joghurtbecher darüberstülpen und zwischen Auflage und Glas/Becher ein Stück Karton schieben. Die Spinne raussetzen, sie wird es Ihnen danken”, betont Spinnen-Profi Aetsch.

Zudem sollte man die Spinne nicht mit dem Staubsauger entfernen. Denn das ist für die kleinen Krabbler sehr schmerzhaft! Spinnen sind zudem für das Gleichgewicht im Ökosystem wichtig.

Denn sie fressen gerne meganervige Insekten wie Mücken oder Fliegen!

Fliegengitter schützen nicht nur vor Fröschen, sondern auch vor zudringlichen Spinnen!

So schützt ihr euch

Schützen kann man sich vor einer Spinnen-Invasion durch das Anbringen von Fliegengittern vor Fenstern oder Türen. Auch Bürsten, die Lücken unter Haustüren abdichten, halten die Krabbler draußen.

Zudem wird stellenweise geraten, Duftkerzen oder Aromaöle auf der Fensterbank anzubringen. Denn Spinnen mögen oft keine aromatischen Düfte!

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