England: Muslime dürfen oft mehrere Frauen haben

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Vormarsch der Polygamie

England: Muslime dürfen oft mehrere Frauen haben

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Auf der Webseite secondwife.com finden Muslime in England auf Knopfdruck eine Zweitfrau. Das Angebot findet reißenden Absatz. 25.000 registrierte Nutzer gibt es allein in England.

Eine Reportage von Kornelia Kirchweger

Insgesamt nehmen 100.000 Männer weltweit den Service des britischen Staatsbürger Azad Chaiwale in Anspruch.

Aus Eigenbedarf entwickelt

Die Geschäftsidee sei aus eigenem Bedarf entstanden, sagte er. Beflügelt von seinem Erfolg, bietet er seit Jänner über Polygamy.com das Mehrehe-Service auch Männern aller Glaubensrichtungen an.

Auf SecondWife.com für Muslime wird der Koran zitiert: „Dann heirate Frauen Deiner Wahl, zwei oder drei, oder vier; wenn Du glaubst, Du kannst dabei nicht gerecht vorgehen, dann nimm nur eine“. (Koran 4:3).

Zweifelhafter Trend “Vielweiberei”

Auf Polygamy.com für alle Männer lacht dem Besucher eine Familie entgegen. „Größere, glücklichere Familien“. Mehr als 7000 Mitglieder hat die Seite schon. Chaiwale ist überzeugt: der Wunsch nach Vielweiberei steigt weltweit.

Denn: „Monogamie funktioniert ganz eindeutig nicht. Die Scheidungsraten sind höher als je. Es ist Zeit, etwas Anderes zu versuchen“.

Chaiwale ist nicht allein mit seiner Geschäftsidee: mittlerweile können sich Muslime ihre Zweitfrau auch schon über ein App anlachen.

Kein Aufschrei linker Feministinnen

Interessant ist, dass Chaiwale damit vor allem in muslimischen Kreisen einen Aufschrei bewirkte. Diese kritisierten sein Ansinnen als „rückständig und mittelalterlich“. Das schade nur den Frauen und mindere ihre Rechte. Von den ansonsten global perfekt vernetzten Feministinnen war bisher kein Wort zu hören.

Trotz aller Kritik bleibt Chaiwale dabei: Polygamie sei ein persönlicher Lebensentwurf, eine Veranlagung. Man müsse das leben dürfen. Das verstoße nicht gegen das Gesetz. Polygamie werde in Großbritannien ohnehin bald legal sei.

Gesetzeslücken räumen Privilege ein

Über die Hintertür ist es das schon: in England gibt es für Polygamie zwar 7 Jahre Gefängnis. Hat aber jemand eine zweite, dritte oder vierte Frau (so viele erlaubt der Koran) in einem Land geheiratet, wo das erlaubt ist, wird das auch von London anerkannt.

Schätzungen zufolge, gibt es in der britischen muslimischen Gemeinde rund 20.000 polygame Ehen.

Gesetzgeber in Europa geben schon nach

Die Stoßrichtung von Chaiwale ist klar: er will die Polygamie in der westlichen Welt durchsetzen. Und er weiß: je mehr Muslime in Europa leben, desto größer wird auch der Druck auf die Gesetzgeber.

Ein 57-jähriger Syrer bewohnt laut Medienberichten beliebten Ferienort Saltsjöbaden kostenlos drei Häuser, jeweils ein Haus pro Frau. Sie haben insgesamt 16 Kinder. Die Käuser kosteten insgesamt umgerechnet etwa 1,75 Millionen Dollar.

Dass Polygamie per se die Geburtenzahlen ankurbelt ist auch kein Geheimnis. Es gibt auch immer mehr Beispiele in Europa für die Anerkennung „polygamer Lebensformen“: so etwa in Schweden, wo ein Asylwerber vier Frauen hatte (26 Kinder) und jede ein eigenes Haus bekam. Oder in Deutschland, wo ein Syrer, obwohl mit zwei Frauen verheiratet, deutscher Staatsbürger wurde.

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