England: Wirbel um zu wenig ausgestopfte Weibchen in Museen

Genderpanik bei Exponaten

England: Wirbel um zu wenig ausgestopfte Weibchen in Museen

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Laut einer englischen Studie wurde bei ausgestopften Tieren in Naturkundemuseen die fehlende Darstellung von weiblichen Exponaten kritisiert.

Natalie Cooper, eine Autorin der Untersuchung, vom Museum für Naturgeschichte in London stellte fest: “Wenn die Weibchen übersehen werden, erhalten wir kein vollständiges Bild des Lebens”.

Nur 40 Prozent weibliche Tiere

Die Auswertung ergab, dass anscheinend von fast 2,5 Millionen Exponate in Naturkundemuseen in Chicago, London, New York, Paris und Washington nur 40 Prozent der ausgestellten Vögel weiblich waren. “Wir hatten schon vermutet, dass wir eine gewisse Bevorzugung von Männchen feststellen würden. Denn Wissenschaft wird von Menschen gemacht – und Menschen bringen eine tief verwurzelte Bevorzugung männlicher Wesen mit”, so Cooper.

In Zukunft mehr auf Vielfalt achten

Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht und zeigte auf, dass bei gewissen Arten eine besonders niedriger Weibchenanteil vorhanden war. Dies betreffe unter anderem ausgestopfte Fledermäuse, Schafe, Spatzen und Wiesel. Laut Autoren sollen die Museen sich in Zukunft der tradierten Stereotype bewusst werden und ihre Sammlungen ausgewogener gestalten.

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