Erschütternde Schicksale: So brutal beschoss Ukraine die Menschen im Donbass!

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Die andere Seite des Kriegsleids

Erschütternde Schicksale: So brutal beschoss Ukraine die Menschen im Donbass!

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Inhalt

Der Krieg in der Ukraine zwischen zwei eng verwandten Nachbarländern mit unsagbarem menschlichen Leid lässt niemanden kalt. Doch im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit: Für den Mainstream ist der Konflikt aber ein Schwarz-Weiß-Kampf. Russen sind dort stets kriegsverbrecherische Täter und Ukrainer das unschuldige Opfer. In Wirklichkeit ist die Sache aber vielschichtiger: Ein Lokalaugenschein der deutschen Journalistin Alina Lipp, die seit einigen Monaten in Donezk lebt, bringt nun erschütternde Schicksale ans Licht, die ein ganz anderes Bild zeichnen.

Tagelang im Keller, freundliche Russen

Das bewegende Video ist nur acht Minuten lang, aber geht ins Mark. Darin spricht Lipp mit Menschen in den Orten Starognatevka und Anadol. Die kleinen Dörfer haben nur 2.100 respektive 650 Einwohner und liegen im Rajon Wolnowacha. Das ist jener umkämpfte Teil des Oblast Donezk, der zuvor nicht unter Kontrolle der Separatisten der Volksrepublik stand. Für die Menschen in dieser Krisenregion stellt sich die Situation nun ganz anders dar, als der Mainstream es erzählen will. Die russischen Soldaten behandelten sie respektvoll, der Beschuss kam vielmehr von ukrainischen Verbänden.

So erlebte es jedenfalls eine ältere Dame, die in einem kleinen Haus in ihrem völlig verwüsteten Dorf lebt. Dreieinhalb Tage harrte sie im Nachbarkeller aus, während der Ort in Schutt und Asche gelegt wurde. Ihre Kinder, die in Mariupol respektive in Granitnoje/Hranitne in der Nordukraine leben, konnten ihr nicht beistehen. Über die russischen Soldaten kann sie aber nichts Negatives sagen. Diese hätten nichts Schreckliches angestellt, einer von ihnen habe mit der griechischstämmigen Frau sogar in ihrer Muttersprache geredet: “Sie waren nett und höflich zu uns. Man sieht, dass sie zu uns gehören.”

Sie sah ihren Ehemann sterben

Schrecklich ist auch die Erzählung einer Frau, die ihren Mann verlor. Er war aber kein Soldat oder Kombattant, sondern Zivilist. Sie schildert seine letzten Minuten: “Wir sind aus dem Haus gerannt. Mein Mann als Erster und ich hinter her. Da flogen viele glänzende Kugeln. Er fasste sich an den Bauch, drehte sich zu mir um und sagte: ‘Aljonka, ich wurde getroffen!'” Er habe sofort geahnt, dass er sterben würde, schleppte sich mit seinen Wunden in Bein, Bauch und Herz noch die Treppe hoch, legte sich nieder. Die Notärztin, die durch den Kugelhagel fuhr, kam zu spät: “Er hat nie wieder gesprochen.”

Ukrainische Armee schießt auf Zivilisten

Es ist das Leid einfacher Menschen – und wie eine Gruppe Dorfbewohner vor einem Geschäft erklärt, waren es nicht die Russen, die dieses Leid zufügten. Ein Mann erzählt: “Ukrainer haben das Dorf überfallen und die Bevölkerung getötet.” Ein anderer fügt hinzu, wie er gesehen habe, dass ein Panzer gezielt auf Menschen schoss. Wer dafür verantwortlich ist, darüber könne man auch ihn nicht täuschen: “Wir sind Einheimische, wir wissen, aus welcher Richtung die Schüsse kommen, in welchem Busch sie sitzen und wo etwas einschlägt.”

Sie löschten seinen Hof aus

Die lebendige Schilderung des Schreckens schockiert: “Hinter diesen Häusern, auf der Straße dort, waren drei Kanonen im Fluss und schossen.” Auf die Frage, ob es Einheiten der Volksrepublik Donezk waren, erklärt ein Dorfbewohner: “Nein. Keiner von denen hat hier gefeuert. Wir wissen schon seit acht Jahren, wer und was.” Ein weiterer erlebte diesen Terror am eigenen Leib: “Die ukrainische Armee. Sie haben von einem Kontrollposten auf mein Haus geschossen. Mein Hof wurde in die Luft gesprengt.”

Von Ukrainern “wie Vieh behandelt”

Systematisch seien ukrainische Verbände schon in den vergangenen Jahren immer wieder aufgetaucht, weiß einer der Männer: “Man begann, mit einer Liste herumzufahren. Ich zum Beispiel komme aus Donezk. Sie begannen zu prüfen und zu durchsuchen. Wir hatten keine Leute, die sich gegen die Ukraine ODER gegen Russland politisch engagierten. Aber sie haben geprüft: Wenn du aus Donezk bist, bist du [für sie] ein Separatist.” Der Umgang sei schrecklich gewesen: “Sie behandelten uns wie Vieh, unsere einheimischen Ukrainer.”

Er erinnert sich auch daran, wie die ukrainische Armee im Jahr mehrere Zivilisten tötete: “Eine Frau wurde hier überfahren, ein Mann wurde dort niedergeschlagen. Vier Menschen wurden getötet – einfach so.” Ein anderer Mann weiß von einem Panzer, der im Jahr 2014 oder 2015 ebenfalls einen Dorfbewohner überfuhr. Nach der Wiederkehr der Kampfeshandlungen sei erneut ein Herr, der am Rande des Dorfes wohnte, umgebracht worden.

Dorfbewohner sehen Russen als Befreier

Einige der in dieser Region lebenden Menschen empfinden aber nicht die Ukrainer, sondern die Russen als Befreier. So etwa eine Dame, die selbst in einen Keller flüchten musste: “Russland hat uns gerettet, sonst hätten sie uns weiter bombardiert.” Ein weiterer Mann pflichtet der Dame bei: “Danke, dass Russland uns von diesem Joch befreit hat.” Ihr Empfinden zeigt: Der Konflikt kennt viele Lebensrealitäten, viele Schicksale, viele zerstörte Hoffnungen.

Die beiden Orte befinden sich etwa auf halbem Weg zwischen Donezk und Mariupol. In Starognatevka leben zu 89 Prozent Ukrainer, in Anadol kommen hingegen nur 17 Prozent Ukrainer auf 80 Prozent Russen. In beiden Orten gibt es eine kleine griechische Minderheit, in Anadol zudem noch einige Armenier und Weißrussen. Ihre Herkunft unterscheidet sich, doch der Schrecken, den ihnen die ukrainische Armee bringt, ist derselbe. Zählt ihr Leid für die Weltöffentlichkeit nichts?

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