Fake-Meldung: beschossener Kindergarten eine False-Flag-Operation der ukrainischen Armee?

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"Der Westen will einfach diesen Krieg - um jeden Preis"

Fake-Meldung: beschossener Kindergarten eine False-Flag-Operation der ukrainischen Armee?

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Bilder eines angeblich beschossenen Kindergartens im ukrainischen Luhansk gingen vorige Woche durch die Medien. Beschossen worden sein soll der Kindergarten von den Volkmilizen der Donbass-Republiken. Doch wie die Deutsche Alina Lipp, die seit dem Frühjahr 2021 in der Ukraine lebt, in einem Video berichtet, dürfte an dieser Darstellung so einiges nicht ganz stimmen. Sie fühlt sich gar an die Lüge von Colin Powell erinnert, die zum Golfkrieg führte, dass der Irak Massenvernichtungswaffen habe. Wie Powell damals ein Fläschchen mit einem vermeintlichen Kampfstoff hielt der derzeitige US-Außenminister Antony Blinken medienwirksam ein Bild des angeblichen Einschussloches in die Kameras.

Laut Lipp, die seit vier Monaten in Donezk im Donbass lebt und in ihrem Telegram-Kanal über die Situation in den Wohngebieten nahe der Front berichtet, ist es in Wahrheit so, dass der zuvor von der ukrainischen Seite beschädigte Kindergarten nun von eben dieser Seite dazu verwendet wird, um den pro-russischen Donbass-Volksmilizen die Schuld daran zuzuweisen.

Einschlagloch in der Wand des Kindergartens

Angriff unter falscher Flagge?

Es scheint sich also um eine sogenannte False-Flag-Attacke zu handeln. Denn dieser besagte Kindergarten befinde sich gar nicht in der Luhansker Volksrepublik, sondern im von der Ukraine kontrollierten Teil des Donbass, so Lipp. Er sei rund 8 km von der Kontaktlinie entfernt und damit außer Reichweite von Minen aus den Donbass-Republiken, erklärt sie.

Einschläge sehen anders aus

Sie greift auf ihre persönlichen Erfahrungen zurück und verweist auf einige Unstimmigkeiten in der medialen Darstellung. Lipp führt aus, dass die Fenster rund um die Einschlagstelle hätten zerbersten müssen. Diese seien allerdings großteils intakt. Auch fehlten typische Rußspuren an der Außen- und Innenseite der Mauer. Ebenfalls auffällig findet Lipp, dass im Außenbereich der Einschlagstelle keine Mauerteile umherliegen. Im Video werden zur Verdeutlichung einige Beispiele solcher Einschlagslöcher gezeigt:

Lipp gibt weiters an, dass Experten auch den Einschlagwinkel untersucht hätten und zum Schluss gekommen seien, dass ein Abschuss aus der östlich vom Kindergarten gelegenen Donbass-Region nicht möglich gewesen wäre, da zu viele Gebäude im Weg stünden.

Lipp: “Der Westen will einfach diesen Krieg – um jeden Preis”

Laut Lipp sei es so, dass seit acht Jahren ukrainische Truppen auf Kindergärten und Schulen schießen würden. Da würde auch nicht darauf geachtet, ob die Kinder gerade nach Hause gehen. Das würde der US-Außenminister und auch die Medien nicht zum Thema machen. Es würde die westliche Welt nicht interessieren, dass „so viele normale Bürger von Snipern (Scharfschützen) erschossen werden.“ Auch Kinder seien oft unter den Opfern, erklärt sie und blendet im Video ein Bild eines Kinderdenkmales in Donezk ein.

Der Westen will einfach diesen Krieg – um jeden Preis“, resümiert sie. Man suche nur nach einem Kriegsgrund.

Und täglich grüßt das Murmeltier: mit Lügen in den Krieg

In ihrem Telegram-Kanal vergleicht Lipp eine Pressekonferenz des US-Außenministers Blinken mit dem Auftritt des damaligen Außenministers Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat, als dieser (leider) erfolgreich versuchte der Welt klarzumachen, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen habe. So wie Powell damals ein Fläschchen in die Kamera hielt, zeigte Blinken ein Bild des Kindergartens mit dem Loch in der Wand.

Quelle: https://t.me/neuesausrussland/1125

Wie der Anti-Spiegel berichtet, hatte Blinken auch einen chemischen Angriff der “bösen Russen” angekündigt. Eine dementsprechende False-Flag-Operation der ukrainischen Armee konnte laut dem Bericht allerdings verhindert werden.

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