Neuer „Fall Relotius” nun auch in Belgien und Holland bekannt

Werbung

Journalismus

Neuer „Fall Relotius” nun auch in Belgien und Holland bekannt

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

In den Niederlanden und Belgien flog nach dem Skandal um den preisgekrönten Journalisten des deutschen Magazins „Der Spiegel”, der Reportagen und Berichte erfunden hatte, ein ähnlicher Fall auf.

Diesmal heißt der Erfinder der Nachrichten Peter Blasic. Er publizierte unter dem Pseudonym Peter Mertens und schrieb über die Drogenszene im Benelux-Raum, sowie über die Mafia und Jihadisten, die von dort im Irak und in Syrien für den Islamischen Staat (IS) kämpften.

Blasic kopierte Artikel von anderen Portalen

Die Chefredaktion der Zeitschrift Knack, für die Blasic schrieb, berichtete: „Aufgeflogen ist Blasic durch eine Story über die Ukraine, die er fast Wort für Wort aus der Zeitschrift Foreign Policy übernommen hat. Einem unserer Leser ist das aufgefallen und er hat uns informiert.” Seinen Kollegen aus der Redaktion der Webseite Apache sei bereits 2014 aufgefallen, dass Blasic Artikel von dänischen Zeitungen übernommen und sie fast wortwörtlich ins Niederländische übersetzte und kopierte.

Neuer „Fall Relotius” nun auch in Belgien und Holland bekannt TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel