Immer mehr Genitalverstümmelungen in Deutschland

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Immer mehr Genitalverstümmelungen in Deutschland

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Berliner Kliniken verzeichnen einen starken Anstieg von Mädchen und Frauen, die wegen Genitalverstümmelungen behandelt werden müssen. Aufgrund der Migration steigen die Opferzahlen in Deutschland massiv an. Dies ergab eine AfD-Anfrage an den Senat.

Bei der “Beschneidung” von Mädchen und Frauen werden die äußeren Geschlechtsorgane teilweise oder gänzlich abgeschnitten. Diese Praktiken haben in etlichen Ländern Afrikas sowie in Ländern des Nahen Ostens und Asiens Tradition – ungeachtet der massiven körperlichen und seelischen Folgen, mit denen die Opfer ihr Leben lang kämpfen.

Schlimme gesundheitliche Folgen

Die Bundesärztekammer führt in ihren “Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung” eine Vielzahl möglicher Gesundheitseinschränkungen durch den “Eingriff” auf:
So erleiden die Mädchen durch die Verstümmelung ein schwerwiegendes psychisches Trauma, das langfristig zu Verhaltensstörungen, Depressionen, Ängsten und psychosomatischen Störungen führen kann. Chronische Komplikationen wie ständige Entzündungen und Abszesse, Probleme beim Wasserlassen, Schwangerschaftskomplikationen oder gar Unfruchtbarkeit sind möglich. Ganz zu schweigen davon, dass es bei der Durchführung selbst zu schweren Blutungen, Schockzuständen und im schlimmsten Fall zum Tod des Mädchens kommen kann.

Massiver Anstieg der Fälle

Von 2018 bis September 2019 wurde Genitalverstümmelung in den Kliniken in 176 Fällen als Hauptdiagnose festgestellt. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 waren es lediglich sechs Fälle, 2016 zwölf.
Die Zahlen des letzten Quartals 2019 wurden noch nicht erfasst. Außerdem wurden ambulante Behandlungen in Arztpraxen in die Rechnung nicht eingerechnet.

Analysen der Bundesregierung schätzten schon im Jahr 2016, dass in Deutschland zu diesem Zeitpunkt 47.000 betroffene Frauen lebten. Neuere Schätzungen der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes gehen von 70.000 betroffenen Frauen sowie 17.700 bedrohten minderjährigen Mädchen aus.

“Bewusstsein für Wichtigkeit von Unversehrtheit schaffen”

In Berlin soll nun eine Koordinierungsstelle eingerichtet werden, die für den Ausbau von Aufklärungs- und Beratungsangeboten sowie die medizinische Versorgung verstümmelter Frauen zuständig sein wird. Bei den Einwanderern solle ein Bewusstsein für die Wichtigkeit körperlicher Unversehrtheit geschaffen werden. Der Senat “hoffe” laut der Welt, so könnten die Zahlen gefährdeter Mädchen und Frauen gesenkt werden.

Straftat seit 2013

In Deutschland ist die Genitalverstümmelung schon seit 2013 verboten und strafbar. Seit 2015 gilt dasselbe für Beschneidungen von Mädchen im Ausland.

Damals erhoffte man sich, durch die Einführung eines eigenen Straftatbestandes ein Zeichen zu setzen: “Es ist ein Signal an die afrikanische Community: Beschneidung ist bei uns verboten!”, sagte Irmingard Schewe-Gerigk von Terre des Femmes seinerzeit der Welt.
Dennoch stiegen die Opferzahlen seitdem massiv an.

“Handlungsspielraum”

Dem Artikel in der Welt zufolge hinderte die Gesetzesänderung übrigens so manchen Arzt nicht daran, die empfundene “Normalität” einer verschlossenen Vulva für die Migranten zumindest nach Geburten wiederherzustellen: “Nach einer vaginalen Geburt müssen Geburtsverletzungen versorgt werden. Dabei besteht ein gewisser Handlungsspielraum, der nicht gleichzusetzen ist mit einem erneuten vernähen. Eine Geburtsverletzung muss versorgt werden, und das ist legitim. So bleiben wir als Geburtsmediziner in einer rechtlich korrekten Zone”, sagte damals eine Ärztin am Vivantes Klinikum Neukölln.

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