ImPOsant: Mexikos Popocatépetl spuckt Rauch und Asche

Werbung

Werbung

„El Popo“ fasziniert und ängstigt

ImPOsant: Mexikos Popocatépetl spuckt Rauch und Asche

Seinen Namen hat der mächtige Mega-Vulkan vom kriegerischen Volk der Azteken erhalten. Dieses wurde im 16. Jahrhundert durch die spanische Einwanderung und eingeschleppte Migrationskrankheiten ausgelöscht. Im Bild: Die berühmte aztekische „Federkrone Moctezumas“ die heute im Weltmuseum Wien bestaunt werden kann. Sie trägt den Namen des letzten aztekischen vorletzten Herrschers – nach ihm ist auch die berüchtigte Reisekrankheit „Montezumas Rache“ benannt.
[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Mit einer Höhe von mehr als 5.400 Metern thront er über dem von Drogenkrieg und Misswirtschaft gebeutelten Mexiko: Jetzt hatte der sonst sanft wirkende Vulkan-Riese Popocatépetl wieder einmal genug. Er spuckte eine gewaltige Asche- und Staubwolke in den Himmel!

Gefährlich: Der Vulkan ist nur 55 Kilometer vom rund 21,5 Millionen Einwohner zählenden Ballungsraum Mexiko-Stadt entfernt. Schon am 25. September vergangenen Jahres wurde sogar über eine 1,2 km hohe Rauchsäule berichtet – verbunden mit einer imposanten Aschevolke.

Als “El Popo” bekannt

Damals sollte sich die Bevölkerung auf eine eventuelle Evakuierung vorbereiten. Zum Glück kam es nicht zum Äußersten. Der majestätische Vulkan soll bereits seit 430.000 Jahren vor sich hin brodeln. Von den Einheimischen wird er liebevoll “El Popo” oder “Don Goyo” genannt. Seinen heutigen Namen verdankt er dem kriegerischen Volk der Azteken, die für ihre Menschenopfer berüchtigt waren.

Übersetzt bedeutet “Popocatépetl” “stark rauchender Berg”. Es soll zugleich der Name eines geheimnisvollen Kriegers gewesen sein, der sich in den brodelnden Vulkan verwandelt hat. Neben ihm thront demnach, in Gestalt des dritthöchsten Berges Mexikos, seine wunderschöne Tochter Iztaccíhuatl.

Azteken durch Einwanderung vernichtet

Das Volk der Azteken wurde schließlich von spanischen Einwanderern sowie den von diesen eingeschleppten Migrationskrankheiten im 16. Jahrhundert brutal ausgelöscht. Allein in der Metropole. Tenochtitlán starben rund 60 Prozent der Einwohner an den eingeschleppten Pocken.

ImPOsant: Mexikos Popocatépetl spuckt Rauch und Asche TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel
vor 15 Stunden, 25 Minuten