Insider: Russen wollten BBC-Konten sperren

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Insider: Russen wollten BBC-Konten sperren

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Nach Ankündigungen aus Russland, die Konten des britischen öffentlich-rechtlichen Senders BBC in Russland einfrieren zu wollen, hat Großbritannien jetzt einen Rückzieher gemacht.

Der Hintergrund: Mitte Oktober hatte die britische “National Westminster Bank” (NatWest) ohne Vorankündigung und Angabe von Gründen alle Konten des russischen Staatssenders “Russia Today” (RT) gesperrt.

Neue Form von Sanktionen?

Das harsche Vorgehen gegen RT wurde als neue Form britischer Sanktionen gegen das geächtete Russland bewertet. Der britische Staat hält mehrheitlich Anteile an NatWest. Inzwischen wurde die Entscheidung der Briten aber zurückgezogen, wie die “London Times” berichtete.

Denn die Russen haben ihrerseits mit einem Einfrieren der Konten des britischen Groß-Senders BBC gedroht. Russlands Außenminister Sergei Lawrow hatte sich zuvor bereits über die kurzzeitige Konten-Sperrung für RT sehr verwundert gezeigt. “Die Situation ist klar genug und ich denke, man sollte das alte Sprichwort sich in Erinnerung berufen, das besagt: Behandele nie andere so, wie du selbst nicht behandelt werden möchtest”, hatte er nach der kurzzeitigen Sperrung betont.

Österreichische Medien schwiegen

Darauf folgten einhellige Vorschläge russischer Politiker. “Wir sollten die BBC-Konten in Russland einfrieren”, hatte der hochrangige russische Senator Igor Morosow , der zugleich Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (russisches Oberhaus) ist, vorgeschlagen. Maria Zakharova, Sprecherin des russischen Außenministeriums, schloß sich dem Vorschlag laut RT an: „Großbritannien wird so viel erhalten, wie sie zu geben bereit sind.”  Die eindeutigen Signale aus Moskau blieben in London nicht ungehört.

Brisant: Etablierte österreichische Medien berichteten lediglich über die kurzzeitige Sperrung der Konten von RT. Die späteren Folgen russischer Gegenmaßnahmen wurde dagegen beharrlich ignoriert…

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