Italien: Prozessauftakt gegen brutalen nigerianischen Drogendealer

Hat er Mädchen lebendig zerstückelt?

Italien: Prozessauftakt gegen brutalen nigerianischen Drogendealer

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Blanker Horror nach erster Gerichtsverhandlung: die 18-jährige Pamela Mastropietro, deren Leichenteile im Jänner 2018 in zwei Koffern im Straßengraben in Italien gefunden wurde, war möglicherweise noch am Leben, als sie zerstückelt wurde. Diese Vermutung tauchte jetzt nach der ersten Gerichtsverhandlung aufgrund von Aussagen eines Kronzeugen auf.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

Unfassbarer Horror

Gegen den mutmaßlichen Täter, einen nigerianischen Drogendealer ohne Aufenthaltsgenehmigung, läuft zurzeit der Prozess. Ein Kronzeuge, der mit ihm im Gefängnis von Ascoli saß, erzählte den Richtern, er habe gehört, wie der Nigerianer die Tat zugab und beschrieb: Demnach habe der Angeklagte das Mädchen vergewaltigt; als es sich wehrte habe er ihr einen Messerstich in die Leber versetzt. Das Mädchen sei zusammengebrochen, der Angeklagte glaubte, es sei tot und brachte es in seine Wohnung. Dort habe er begonnen, den Körper von den Füßen an zu zerteilen. Das Mädchen bewegte sich und schrie, da habe er noch einmal zugestochen. Wer sein Komplize war, habe er nicht erwähnt.

Verdacht auf rituellen Kannibalismus

Wie Ermittler später feststellten, wurden die Leichenteile mit Bleichmittel gewaschen, um alle Spuren zu verwischen. Der Körper wurde „fachmännisch“ zerstückelt: Kopf, Brust, Becken, Vagina, Beine und Arme. Der Körper wurde enthäutet, Körperteile entbeint. Herz, der Hals und Teile der Geschlechtsorgane sind verschwunden. Laut Gerichtsmediziner war das die Arbeit eines Experten, mehrere Leute mussten dabei mitgeholfen haben.

Nigerianischer Verbrecherbanden überall in Europa

Der renommierte Chirurg, Psychiater und Kriminologe, Allessandro Meluzzi, sagte damals in einem Interview: Pamelas Fall habe mit nigerianischen Mafiamethoden zu tun. Es gebe heute afrikanische Rituale, wo das Herz einer „Opferperson“ verspeist werde, denn das verleihe nach altem Glauben Mut und ein langes Leben. „Wir reden nicht darüber, um nicht rassistisch zu sein“ und dies sei nur die Spitze eines Eisberges, das werde kein Einzelfall bleiben. Der Anwalt eines mitangeklagten Nigerianers verwies darauf, es sei bekannt, dass in Nigeria Menschen zerstückelt und Organe verkauft werden.

Horrormord führt zu Amoklauf von Italiener

Pamela war drogensüchtig und hielt sich in der einschlägigen Szene auf, wo sie auch ihren Mörder kennenlernte. Die Horrortat führte später zum Amoklauf des 28jährigen Italieners, Luca Traini, der das Mädchen angeblich kannte. Aus Rache schoss er wie wild in eine Gruppe Migranten, dabei wurden 5 Männer und eine Frau verwundet. Die Zeitungen waren voll mit Berichten darüber – Kritik am Horrormord von Pamela gab es keine.

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