Lego „neutralisiert” Spielzeug-Sortiment wegen Rassimus

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Jetzt auch BLM-Kniefall von LEGO ...

Lego „neutralisiert” Spielzeug-Sortiment wegen Rassimus

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Aus Rücksicht auf Rassismus und Ungleichheit nimmt LEGO in den USA Bausätze aus dem Verkauf. Vertriebspartner sollen Marketing einstellen.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

Der dänische Spielzeug-Hersteller LEGO hat, nach dem Tod des Afro-Amerikaners George Floyd, seine Vertriebspartner angewiesen, insbesondere Spielzeuge wie Polizisten, Feuerwehrleute, Streifenwägen und zugehörige Sets, ja sogar den Bausatz für das Weiße Haus zurückzuziehen und vorläufig nicht zu bewerben. Aus Solidarität mit der Schwarzen Gemeinschaft. Die brutalen Plünderungen bei LEGO New York waren kein Thema.

Plünderer räumten LEGO New York leer

Am Höhepunkt der „Black Lives Matter“ Ausschreitungen, wurde auch das beliebte LEGO-Geschäft in der New Yorker 5th Avenue, bis auf einige Ausstellungsstücke – völlig leergeräumt. Ein Video, das auf Facebook von „Beyond the Bricks“ veröffentlicht wurde, zeigt pure Verwüstung. LEGO twitterte unbeirrt: „Wir stehen zur Schwarzen Gemeinschaft gegen Rassismus und Ungleichheit. Es gibt viel zu tun. Wir werden 4 Mio US-Dollar an Organisationen spenden, die schwarze Kinder unterstützen und Kinder im Sinne von Rassengleichheit heranbilden.

Skurrile Produktbereinigung

In der ersten Juni-Woche wurden LEGO-Vertriebspartner in einem Email aufgefordert, „im Lichte der Ereignisse“ eine Reihe von Produkten zu entfernen und jegliches Marketing einzustellen. So rasch als möglich. Betroffen waren über 30 LEGO-Baukästen, Minifiguren und Zubehör. U.a. die LEGO City Polizeistation, die Feuerwache, die Polizeihunde-Einheit, das Streifenwagen- und Feuerwehrauto, das mobile Kommandozentrum, die Festnahme der Polizeistraße und vieles mehr. Sogar das LEGO City Donut-Shop-Eröffnungs-Set – zu dem Figuren wie der Polizist „Duke deTain“ und „Crook“ gehören. Ebenso ein Set Handschellen und Abzeichen für Polizisten sowie die LEGO Creator-Version von „The White House“ für erwachsene Spieler.

Peinlicher Zick-Zack-Kurs

Die Liste samt Email kursierte dann auf LEGO-Fanseiten. Einige LEGO-Partner gingen damit auf Twitter und lösten dort eine kontroverse Diskussion aus. In mehreren Stellungnahmen ruderte LEGO zurück und relativierte: man habe die Partner gebeten, keine LEGO-Werbeinhalte zu veröffentlichen, um #BlackOutTuesday zu respektieren… In einem weiteren Statement hieß es: Berichte, dass man einige Sets aus dem Verkauf genommen habe, seien falsch. Man wollte – als Reaktion auf die Vorfälle in den USA – mit der digitalen Werbung pausieren.

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