Missbrauchs-Fälle: Papst gibt jetzt dem Teufel die Schuld

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Harte Vorwürfe

Missbrauchs-Fälle: Papst gibt jetzt dem Teufel die Schuld

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Papst Franziskus will den an Problemen der Kirche Schuldigen ausfindig gemacht haben: Es handele sich um den Teufel persönlich!

Um das Böse nun zu bekämpfen, ruft das Kirchenoberhaupt zum vereinten Gebet. Genauer sollen Gläubige der ganzen Welt im Oktober täglich den Rosenkranz beten.

Schutz der Kirche im Vordergrund

Dabei sollten sie vor allem um den „Schutz der Kirche gegen den Teufel“ bitten, hieß es in einer Mitteilung des Vatikans. Laut “Kronen-Zeitung” macht der Papst den Teufel unter anderem auch für jüngste Missbrauchs-Skandale verantwortlich. Denn Satan versuche, die Menschen von Gott zu trennen und untereinander zu spalten.

Die Kirche müsse sich daher ihrer Fehler, ihrer Schuld sowie vergangenen und gegenwärtigen Missbrauchs bewusst werden. Dagegen müsse sie ohne Ausnahme kämpfen, damit das Böse nicht siege, so das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Laut US-Ermittlern sollen zahlreiche katholische Priester Kinder sexuell missbraucht haben!

Gigantischer Missbrauchsskandal

Der brisante Hintergrund: In den USA hatten Ermittlungsbehörden Mitte August einen erschütternden Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche enthüllt. Demnach wird mehr als 300 Priestern vorgeworfen, in den vergangenen 70 Jahren Kinder sexuell missbraucht zu haben.

Dabei handelt es sich offenbar um keine Einzelfälle: Auch außerhalb der USA gerieten Missbrauchsfälle ans Licht der Öffentlichkeit.

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