“Mission Lifeline”: Umstrittene Asyl-NGO will Migranten einfliegen

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"Zivile Luftbrücke" geplant

“Mission Lifeline”: Umstrittene Asyl-NGO will Migranten einfliegen

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Während der zivile Luftverkehr in ganz Europa weitgehend ruht, schmiedet die deutsche NGO “Mission Lifeline” Pläne, Migranten aus griechischen Lagern nach Deutschland zu holen. 

Gerade für Leute, die eventuell Familie oder Partner im Nachbarland gerade nicht sehen können, muss das wie Hohn klingen: die Asyl-Industrie soll offenbar unbehelligt weiter laufen. Denn die umstrittene Organisation “Lifeline” aus Dresden hat jetzt Spenden gesammelt, um Asylwerber aus Lesbos auszufliegen – und nach Deutschland zu bringen…

NGO will 150 Migranten mit “ziviler Luftbrücke” holen

Während sich CSU-Innenminister Horst Seehofer abwartend zeigt, sollen Verhandlungen mit einem griechischen Flugdienstleister der Bild zufolge bereits abgeschlossen sein. Laut ihrem Sprecher Axel Steier hat die “Mission Lifeline” 110.000 Euro zur Verfügung – genug um gleich 150 Migranten mittels einer sogenannten “zivilen Luftbrücke” nach Deutschland zu holen.

Bereits zuletzt sorgte die Landung der ersten Migranten-Tranche für Empörung in der Öffentlichkeit. Denn obwohl versprochen worden war, vor allem kleine Kinder und Mädchen aus den griechischen Lagern zu holen, kamen am Ende etwa fünfzig männliche Jugendliche und nur vier Mädchen. Ähnliche Szenen hatten sich kurz zuvor in Luxemburg abgespielt – dort waren es elf ältere Buben und ein Mädchen…

AfD-Politiker übt scharfe Kritik am Vorhaben

Für Kritiker ist der Vorstoß entlarvend. So kritisierte etwa der AfD-Bundestagsmandatar Sebastian Münzenmaier in einer Aussendung: “Mit dem Vorhaben, Migranten nun via Flugzeug direkt nach Deutschland zu bringen, dürfte jeder Zweifel ausgeräumt sein, dass es den selbsternannten ‘Flüchtlingsrettern’ nur darum geht, möglichst viele Einwanderer nach Europa zu bringen.”

“Zu linksradikal”: Lifeline-Gründer Reisch ausgestiegen

Die NGO, welche sich nach Eigenbeschreibung in der “Seenotrettung” engagiert, steht seit geraumer Zeit in der Kritik. Selbst deren langjährige Galionsfigur Claus-Peter Reisch, der sich wegen vermeintlicher Formfehler bei der Registrierung eines Schiffes der Gruppe vor Gericht verantworten musste, verließ die Organisation mittlerweile.

Bei seinem Ausstieg kritisierte Reisch, dass ihm viele Sichtweisen innerhalb der NGO “zu linksradikal” waren. Mehrfach sorgte die Gruppe für Negativ-Schlagzeilen – etwa, als sie eine Äußerung tätigten, die von vielen als Aufruf zur Scheinehe interpretiert wurde. Erst im Jänner bezeichnete Lifeline Sebastian Kurz als “Baby-Hitler” – Wochenblick berichtete.

Immer wieder prominente Spender für umstrittene NGO

Unabhängig breiter Kritik freut sich die selbsternannte Hilfsorganisation über prominente finanzielle Zuwendung: Kardinal Reinhard Marx etwa spendete einst 50.000 Euro aus den Mitteln der Erzdiözese München-Freising an “Mission Lifeline”. Auch die Rap-Truppe “Die Fantastischen Vier” beteiligten sich 2018 mit ihrem Preisgeld für den “Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache” (30.000 Euro), damit die NGO ein zweites Schiff kaufen konnte.

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