Misstrauen zwischen USA und Busenfreund Selenski wächst

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Zieht sich der Westen aus der Ukraine-Affäre?

Misstrauen zwischen USA und Busenfreund Selenski wächst

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Dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski nicht die Heldengestalt ist, als die er sich, mit eifriger Mithilfe der Medien, der Welt seit Beginn des Ukraine-Krieges präsentiert, scheint sich zunehmend auch bei seinen eifrigsten Unterstützern der in US-Regierung herumzusprechen: Führende US-Medien berichten von einer wachsenden Entfremdung zwischen den USA und der einst von ihnen faktisch installierten Führung in Kiew.

Wie Thomas Friedman in der renommierten New York Times ”(NYT) schreibt, seien US-Beamte „im privaten Gespräch viel besorgter über die Führung der Ukraine, als sie zugeben.“ Zwischen dem Weißen Haus und Selenski herrsche „tiefes Misstrauen – erheblich mehr als bisher berichtet.“

Friedman, der über Insiderinformationen verfügt, legt des Weiteren dar, dass die Entlassung der ukrainischen Generalstaatsanwältin und des Leiters des Inlandsgeheimdienstes  in Washington für erhebliche Irritationen gesorgt habe. Dies sei die bedeutendste innenpolitische Erschütterung für die ukrainische Regierung seit der russischen Invasion im Februar gewesen. Das sei in etwa so, vergleicht Friedmann, als würde Biden „am selben Tag Merrick Garland und Bill Burns feuern.“

Hintergründe des Argwohns unklar

Die eigentlichen Hintergründe des neu erwachten Argwohns Washingtons seien unklar. Er habe, so Friedman, noch keine mediale Berichterstattung rezipiert, die überzeugend habe erklären können, was es damit auf sich habe. Es habe den Anschein, als wollten die Amerikaner in Kiew nicht allzu genau unter die Decke schauen – „aus Angst vor Korruption oder Skandalen, die wir entdecken könnten – nachdem wir dort so viel investiert haben. Friedman verspricht am Ende ominös, er könne künftig wohl mehr darüber berichten.

Enthalten waren seine dennoch aufschlussreichen Ausführungen in einem Bericht über Nancy Pelosis konfliktreichen Besuch in Taiwan. Gegenüber dem „Tagesspiegel” bestritt einer der Berater Selenskis prompt, dass es Differenzen mit den USA gebe. Allerdings wird man die Worte des bei den US-Demokraten und im Regierungsapparat als bestens vernetzt geltenden Friedman nicht als bloßes Geraune abtun können: Er geht davon aus, dass das Engagement der USA für die Ukraine sich noch zu einem Problem für die amerikanischen Steuerzahler auswachsen könnte.

Selbst Einsatz „kleiner Atomwaffe“ möglich

Denn „hochrangige“ Beamte, so der Experte, hielten mittlerweile auch den Einsatz „einer kleinen Atomwaffe gegen die Ukraine“ durch Russland für möglich. Der Krieg jedenfalls sei alles andere als vorbei, die Lage nicht stabil, täglich könne es zu neuen „gefährliche Überraschungen“ kommen. Zudem hatten bereits vor zwei Monaten US-Geheimdienstbeamte beklagt, von der Regierung in Kiew nicht ausreichend darüber informiert zu werden, was in der Ukraine vorgehe. „Können Sie jemanden finden, der Ihnen mit Zuversicht sagen kann, wie viele Truppen die Ukraine verloren hat, wie viele Ausrüstungsgegenstände die Ukraine verloren hat?“, fragte die frühere hochrangige Geheimdienstmitarbeiterin Beth Sanner in der NYT. 

In Washington wächst auch die Besorgnis, wohin eigentlich die riesigen Mengen an Waffen gelangen,  die die USA im Rahmen ihres 40 Milliarden Dollar schweren Unterstützungsprogramms an die Ukraine liefern. Erst kürzlich warnte die NATO vor der Entstehung eines riesigen Waffenschwarzmarktes, weil die für die Ukraine bestimmten Lieferungen oft niemals dort landen.

Ein zweites Afghanistan

Der republikanische Abgeordnete Michael Waltz drängte: „Aus Transparenzgründen müssen wir wissen, wohin dieses Zeug geht.“ Am Ende wird sich die blindwütige westliche Unterstützung für die Ukraine wohl zu einer ähnlichen Katastrophe entwickeln, wie der NATO-Einsatz in Afghanistan.

Die äußerst dubiose Regierung eines hochgradig korrupten Landes wird mit unbegrenzten Gelsummen und modernsten Waffen überschüttet, ohne dass die Geberländer genau wissen, was damit passiert und mit wem man es genau zu tun hat. Inzwischen leiden die Länder, die sich mit Sanktionen gegen Russland überboten haben, am meisten selbst darunter. Die Waffenmengen, die der Westen besinnungslos abgibt, werden vermutlich in Kriegen auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen und nicht zuletzt auch in Terroranschlägen, die sich gegen den Westen selbst richten. 

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