Mobile Abtreibungskliniken in den USA: Bald auch bei uns?

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Linker Kampf gegen ungeborenes Leben

Mobile Abtreibungskliniken in den USA: Bald auch bei uns?

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Der Kampf gegen das ungeborene Leben wird in der westlichen Welt mit unverminderter Härte geführt. In den USA plant die Abtreibungsorganisation “Planned Parenthood” nun sogar die Einrichtung mobiler Abtreibungskliniken, die überall im Land – provokanterweise sogar auf Plätzen vor Kirchen – ihre “Dienstleistungen” anbieten soll. Angesichts des Eifers, mit der auch in Europa links-woke Feinde des klassischen Familienmodells das Recht auf Abtreibung propagieren, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis diese “Innovation” auch bei uns zum Alltag gehört.

Seit der Oberste Gerichtshof der USA im Juni das bundesweite Recht auf Abtreibung aufgehoben hat, steigt die Nachfrage nach Schwangerschaftsabbrüchen rapide an, wie Planned Parenthood begeistert mitteilte. Entgegen der sowohl in den USA als auch in Europa verbreiteten Falschdarstellung wurde dabei jedoch nicht das grundsätzliche Recht auf Abtreibung aufgehoben,  sondern lediglich festgestellt, dass die Entscheidung darüber nicht Sache der US-Regierung, sondern der einzelnen Bundesstaaten sei.

Nun gibt es Staaten mit strengerem und liberalerem Abtreibungsrecht – und ein daraus resultierender Abtreibungstourismus hat dazu geführt, dass Planned Parenthood neuen Auftrieb für sein Geschäftsmodell wittert. Deshalb soll die erste mobile Abtreibungsklinik in Illinois stationiert werden, was sie auch für Frauen aus den Staaten Missouri und Kentucky leicht erreichbar macht, wo striktere Gesetze herrschen.

Hoffen auf Bewährung des Konzepts

Colleen McNicholas, die regionale medizinische Leiterin von Planned Parenthood, erklärte, die Frauen würden die erste Abtreibungspille in der Abtreibungsklinik nehmen und sollten die zweite dann zu Hause. Dies entspreche dem Ablauf in anderen Abtreibungskliniken von Planned Parenthood. Sollte das Konzept sich „bewähren“, wolle man weitere mobile Kliniken einrichten.

In Europa kann diese Barbarei ebenfalls auf eine Vielzahl mächtiger Fürsprecher hoffen. In diese Richtung weist der Kurs der Ampel-Regierung in Deutschland: Diese will nun sogar noch den schweigenden Protest gegen Abtreibungen vor den entsprechenden Kliniken und den Versuch, abtreibungswillige Frauen umzustimmen, verbieten. Bereits im Koalitionsvertrag hatte man sich darauf geeinigt, „sogenannten Gehsteigbelästigungen von Abtreibungsgegnerinnen und Abtreibungsgegnern wirksame gesetzliche Maßnahmen“ entgegensetzen zu wollen.

Abtreibungswillige Frauen sollen nicht mehr “belästigt” werden

Bundesfamilienministerin Lisa Paus nannte es „eine nicht akzeptable Grenzüberschreitung“, die Betroffenen „durch Demonstrationen oder Mahnwachen zu verunsichern“. Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, versicherte, ihre Fraktion stehe in engem Austausch mit Paus und FDP-Justizminister Marco Buschmann, die sich zügig um die rechtliche Änderung kümmern wollten. Noch in dieser Legislaturperiode soll ein entsprechendes Gesetz verabschiedet werden.

Nicht etwa die Tatsache also, dass jedes Jahr alleine in Deutschland ungeborene Kinder in der Zahl der Bevölkerung einer Großstadt (ungeachtet einer riesigen Dunkelziffer) getötet werden, halten die Regierungsfraktionen ein Problem, sondern dass auf diesen Missstand hingewiesen und betroffenen Frauen eine andere Lösung nahegelegt wird.

SPD will “ungehinderten Zugang” zu Abtreibungspraxen

Die Mahnwachen vor Abtreibungskliniken befindet Mast somit natürlich für „schlicht unerträglich“, jeder Frau müsse „ein ungehinderter Zugang zu Schwangerschaftsberatungsstellen oder zu Arztpraxen möglich sein“, fordert sie. Die Parlamentarierin betonte: „Die erneute Herbstkampagne der Abtreibungsgegner zeigt: Wir brauchen wirksame und bundeseinheitliche Regelungen.

Auch der Pforzheimer CDU-Oberbürgermeister Peter Boch – Mitglied jener Partei, die sich einst explizit für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzte – erklärte, die Frauen hätten „einen Anspruch auf Beratung in ungestörter und vertraulicher Atmosphäre.“ Die „ablehnenden Blicke“ der Demonstranten „und deren Plakate“ sollten sie nicht sehen müssen. Er beklagte auch, dass ein Gerichtsbeschluss, der die Protestler auf Distanz halten sollte, durch eine höhere Instanz aufgehoben worden sei.”

Grundfalsche Prioritäten

Damit werden wieder einmal die Prioritäten der deutschen Politik – der Ampel-Regierung und ihrer Service-Opposition CDU – überdeutlich: Wo man annehmen sollte, dass sie mit der Bewältigung ihrer selbst verursachten Katastrophen ausgelastet wäre, findet sie immer noch Zeit, einige Hundert Lebensschützer, die neben Kirchen, ohnehin schon dem Terror linker „Aktivisten“ ausgesetzt sind, zu schikanieren und ihr Recht auf Meinungsäußerung, Demonstrations- und Versammlungsfreiheit in bestimmten “Bannmeilen” zu beschränken.

Da der demographische Zusammenbruch der weißen (noch) Mehrheitsgesellschaft und der Verzicht auf Kinder zur Rettung vor der angeblichen Klimakatastrophe allerdings zu den “feuchten Träumen” der herrschenden Kulturmarxisten und Linksradikalen gehört, kann dieses fehlgeleitete Engagement gegen das ungeborene Leben auch nicht weiter verwundern.

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