Musk kauft Twitter für 44 Milliarden Dollar: Rückkehr der Meinungsfreiheit auf Twitter

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„Ich hoffe, dass selbst meine schlimmsten Kritiker auf Twitter bleiben, denn das bedeutet Meinungsfreiheit“.

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Musk hat es tatsächlich geschafft: der Vorstand von Twitter hat am Montagnachmittag bekannt gegeben, dass er das Kaufangebot von Tesla-CEO Elon Musk in Höhe von 44 Milliarden Dollar angenommen hat. Um die Meinungsfreiheit auf Twitter wieder einführen zu können, soll Musk laut der „endgültigen Vereinbarung“ 54,20 Dollar pro Aktie hinlegen. Nach der Übernahme will der „Absolutist der freien Meinung“, wie er sich selbst in einem Tweet bezeichnete, Twitter von der Börse nehmen.

Meinungsfreiheit – Grundlage der Demokratie

“Die freie Meinungsäußerung ist die Grundlage einer funktionierenden Demokratie, und Twitter ist der digitale Marktplatz, auf dem die für die Zukunft der Menschheit wichtigen Themen diskutiert werden”, ließ Musk in einer Erklärung wissen. “Ich möchte Twitter auch besser machen als je zuvor, indem ich das Produkt mit neuen Funktionen verbessere, die Algorithmen als Open Source zur Verfügung stelle, um das Vertrauen zu erhöhen, die Spam-Bots zu besiegen und alle Menschen zu authentifizieren. Twitter hat ein enormes Potenzial – ich freue mich darauf, mit dem Unternehmen und der Nutzergemeinschaft daran zu arbeiten, es zu erschließen.”

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Freie Meinungsäußerung dürfte es wohl also künftig auf Twitter geben. Allerdings scheint Musk auch vorzuhaben eine Identifikation der Nutzer einzuführen. In einem weiteren Tweet machte der Tesla- und Starlink-Chef sein Verständnis von freier Meinungsäußerung klar: „Ich hoffe, dass selbst meine schlimmsten Kritiker auf Twitter bleiben, denn das bedeutet Meinungsfreiheit“.

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Verhandlungen bis in die Morgenstunden

Der Handel mit Twitter-Aktien wurde im Vorfeld der Ankündigung unterbrochen. Der Twitter-Vorstand traf sich am Montag, um Musks Vorschlag zu diskutieren. Musk und die Vorstandsmitglieder verhandelten am Sonntag und setzten die Gespräche bis in die frühen Morgenstunden des Montags fort, wie die New York Times berichtet.

Geschickter Schachzug: Musk verzichtete auf Vorstands-Posten

Anfang des Monats schockierte Musk die Wall Street, als er bekannt gab, dass er einen Anteil von 9,2 Prozent an dem Unternehmen erworben hatte. Wenige Tage später lehnte er jedoch das Angebot ab, in den Vorstand einzutreten. Denn das hätte zur Folge gehabt, dass er nur unter 15 Prozent der Aktien hätte erwerben dürfen.

Trump bald wieder auf Twitter?

Musks Twitter-Übernahme hat viele der links-liberalen Nutzer des Dienstes aufgescheucht und gleichzeitig pro-republikanische Stimmen auf den Plan gerufen, die fordern, dass die Plattform den ehemaligen Präsidenten Donald Trump wieder aufnimmt. Trump wurde von Twitter und anderen großen Social-Media-Unternehmen wegen seiner angeblichen Rolle bei den Ausschreitungen am 6. Januar 2021 vor dem US-Kapitol gesperrt.

Musk hat sich zwar für eine weniger strenge Politik der Inhaltsmoderation bei Twitter ausgesprochen, aber nicht gesagt, ob er Trump die Rückkehr auf die Plattform erlauben würde. Trump selbst behauptet jedoch, dass er nicht auf die Plattform zurückkehren wird. Er plant stattdessen, seine eigene Twitter-Alternative TRUTH Social zu nutzen. Gepostet hat er dort allerdings schon seit Februar nichts mehr…

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