Muslim- und Antifa-Proteste wegen Auftritt von Islamkritiker!

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Schwere Ausschreitungen in Kopenhagen:

Muslim- und Antifa-Proteste wegen Auftritt von Islamkritiker!

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In Kopenhagen kam es vergangene Woche zu tagelangen, gewalttätigen Muslim- und Antifa-Protesten, nachdem ein dänischer, islamkritischer Aktionist angeblich den Koran öffentlich entwürdigte. 70 Brände wurden gelegt, in den Straßen herrschte Chaos, die Polizei nahm 23 Personen fest.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

Chaos in Dänemark

Die Unruhen begannen letzten Samstag im Bezirk Norrebro, als Rasmus Paludan, Rechtsanwalt und Gründer der kleinen islamkritischen Partei „Stram Kurs“ (Strammer Kurs), den Koran in die Luft warf und auf den Boden fallen ließ. Gegendemonstranten gingen auf Paludan los, der von einem Polizeikordon geschützt wurde. Ein muslimischer Demonstrant durchschwamm sogar den Kanal, um näher an Paludan heranzukommen, forderte von der Polizei, diesem den Koran zu entwenden, und rief laut „Allahu Akbar“. In der Folge kam es zu wilden Ausschreitungen bei denen Brandsätze und Steine flogen und Autos und Mülleimer in Brand gesetzt wurden.

Paludan hat eine eigene Anwaltskanzlei und verteidigt u.a. Personen, die wegen öffentlicher Islam-Kritik verurteilt werden. Auf seiner Webseite nennt er sich „Soldat der Freiheit, Beschützer der Schwächeren, Hüter der Gesellschaft und Licht der Dänen“.

Ständige Attacken auf jüdische Bevölkerung

In den letzten Monaten zog er durch Dänemark und hielt vor allem in Migrationsvierteln islamkritische Reden. Paludan ist auch ein Gegner der Antifa-Bewegung. Ein Video zeigt, wie er von dieser bei einer Rede mit Urinbomben beworfen wurde. Weil Paludan sich auch abfällig über Schwarze äußerte, wurde er laut Medienberichten kürzlich zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt, wogegen er Einspruch erhob. In einem jüngeren Video steht Paludan mit einer Kippa, der Kopfbedeckung jüdischer Männer, vor der Kamera und zitiert aus dem Posting eines jüdischen Followers: Paludan sei mutig, weil er öffentlich die Kippa trage, Juden können das nicht mehr in Kopenhagen, ohne dafür von Muslimen angegriffen zu werden.

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