Neues Projekt: Schutz für den Luchs über die Grenzen hinweg

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Staatsübergreifende Zusammenarbeit

Neues Projekt: Schutz für den Luchs über die Grenzen hinweg

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Der Eurasische Luchs ist eine stark bedrohte Art und nach nationalem und EU-Recht geschützt. Zu den größten Gefahren für die Tiere gehören illegale Tötungen – ausgelöst durch fehlende Akzeptanz vor Ort – sowie zergliederte Landschaften, die das Leben und die Suche nach neuen Revieren erschweren.

Der “Wochenblick” berichtete bereits im vergangenen Jahr über die Anstrengungen der oberösterreichischen Landesregierung, dem Luchs eine Heimat zu bieten.

Schutzprojekt für Luchs

Jetzt präsentiert Naturschutzreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) das Projekt „3Lynx – Grenzübergreifend aktiv“.

Da Beutegreifer sich nicht an Staatsgrenzen halten, müssen auch die Schutzprojekte staatsübergreifend organisiert werden. Internationale Zusammenarbeit, Wissenstransfer auf Expertenebene und eine enge Abstimmung mit Jägern und Landwirten sind hier maßgebliche Faktoren zur Bewusstseinsbildung.

Deshalb wurde auch das Projekt 3Lynx ins Leben gerufen, in welches sich elf Projektpartner aus der Tschechischen Republik, Italien, Slowenien, Deutschland und Österreich mit ihrem Fachwissen einbringen.

luchs oberösterreich
Der Luchs gilt als bedrohte Tierart.

Konferenz in Tschechien

Mit der Konferenz im tschechischen Volary am Mittwoch erfolgt der Auftakt zum grenzübergreifenden Schutzprojekt der Eurasischen Luchse und weiteren Veranstaltungen zum Tag des Luchses, der am 11. Juni zum ersten Mal international begangen wird.

Eines der Highlights in Österreich ist die Veranstaltung zum internationalen Tag des Luchses am 11. Juni im Cumberland Wildpark in der Grünau.

wildpark cumberland
Winterspeck oder doch nur ein Winterfell? Diesem Luchs geht es im Wildpark Cumberland eindeutig sehr gut.

Luchs im Cumberland

Und das kommt nicht von ungefähr: Im Cumberland Wildpark sind nämlich Luchse zuhause. Der “Wochenblick” durchstreifte bereits den Wildpark und machte sich ein Bild von der präsentierten Artenvielfalt. Luchse gibt es übrigens ganz wenige in Österreich – im Nationalpark Kalkalpen leben derzeit fünf.

Den Naturfotografen Christine Sonvilla und Marc Graf gelang es 2016 trotzdem, erstmals mit einer Fotofalle die Luchsin „Skadi“ auf einem hochauflösenden Bild festzuhalten – der „Wochenblick“ sprach mit den Top-Fotografen über ihr Meisterwerk

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