Paris, Nizza, Linz: Terrorangst in Europa

Paris, Nizza, Linz: Terrorangst in Europa

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Der schreckliche Terroranschlag von Nizza, der mindestens 80 Menschenleben forderte, zeigt einmal mehr die Instabilität der europäischen Sicherheit auf. Zeitgleich wächst auch die Angst vor dem Terror in Oberösterreich.

Gewalt wird kein Ende nehmen

Nach den Anschlägen in Paris (Charlie Hebdo, Bataclan) und Brüssel ein weiteres Glied in einer Kette der Gewalt, die immer länger wird. Die Reaktionen der Regierungen: Ausnahmezustand verlängern, Trauerreden halten, Toleranz predigen, zuschauen und abwarten. Dabei lassen sich die Parallelen kaum noch verdecken. Migranten – mit oder ohne europäische Staatsbürgerschaften – und mit muslimischem Hintergrund.

Terrorangst: 71 Prozent der jungen Oberösterreicher

Schon in unserer letzten Ausgabe (16/16) veröffentlichten wir die Zahlen zu einer aktuellen IMAS-Studie, die die Sorgen oberösterreichischer Jugendlicher behandelte. „Die größte Angst haben die Jugendlichen jedoch vor Terroranschlägen (71 Prozent) und einem Krieg in Europa (68 Prozent). Auch befürchten 42 Prozent der Befragten, dass sie einmal Opfer von Gewalt werden könnten. Bei den Mädchen glauben gar 50 Prozent an die Gefahr, einmal geschlagen oder bedroht zu werden.“

Dass diese Ängste nicht unberechtigt sind, zeigt der feige Terrorakt von Nizza einmal mehr. Ob die Mikadohaltung – möglichst nirgends anstoßen – und die demonstrative Toleranz an den Ängsten und Toten jedoch etwas ändern werden, darf bezweifelt werden.

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