Russisches Soldaten-Handbuch: “Sind letzte Bastion gegen satanische Neue Weltordnung”

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Stellvertreter-Endkampf der Globalisten?

Russisches Soldaten-Handbuch: “Sind letzte Bastion gegen satanische Neue Weltordnung”

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Aktuell zirkulieren Bilder eines mutmaßlich authentischen russischen Soldatenhandbuches, das die russische Armee im Kampf gegen die Neue Weltordnung sieht. Ob es sich dabei um eine Publikation des offiziellen Russlands handelt oder nur um eine Handreichung einer armee-freundlichen NGO, ist unklar. Dennoch stellt sich die beunruhigende Frage: War das aufstrebende osteuropäische Land den Globalisten ein Dorn im Auge und wird deshalb aktuell isoliert? Der Angriff auf die Ukraine wäre in dem Fall nur ein willkommener Vorwand, um einen unliebsamen Konkurrenten auszuschalten.

Handreichung macht authentischen Eindruck

Das Handbuch fand laut dem bulgarischen Investigativ-Journalisten Christo Grozev seinen Weg in die Hände des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR. Seiner Einschätzung zufolge handle es sich um ein “authentisches Dokument”. Es sei einzig unklar, ob es aus der Zivilgesellschaft stammt oder direkt von den russischen Streitkräften. So oder so: Offenbar sollen sich russische Soldaten als Kämpfer gegen die globalistische Neuordnung der Welt einsetzen.

Die Unklarheit über die Urheberschaft macht er daran fest, dass zentrale Elemente der Broschüre bereits vor fünf bis sechs Jahren in russischen Soldatenforen zu finden waren. Dies beinhaltet insbesondere die Schlüsselpassage, im Wortlaut: “Russland und die russische Armee sind die letzte Bastion [im Kampf] gegen die Errichtung einer satanischen ‘Neuen Weltordnung'”.

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Wird hier für die “neue Weltordnung” gekämpft?

Möglicherweise bezogen sich die Autoren der Handreichung auf die berüchtigten Worte von George Bush Sr.. Dieser sagte als US-Präsident im Jahr 1990 anlässlich des bevorstehenden Golfkrieges: “Es geht um mehr als ein kleines Land; es geht um eine große Idee, eine neue Weltordnung.” Beunruhigend daran ist, dass auch im Ukraine-Konflikt dieselbe Wortwahl nun wieder fällt. So erklärte Ex-Kanzler Franz Vranitzky in der ZiB2 zum Ukraine-Krise: Es gehe um eine “neue europäische Ordnung, sogar eine neue Weltordnung.”

Eine ukrainische Abgeordnete sagte zuletzt ebenfalls, man kämpfe für die “Neue Weltordnung.” Ob das jene idealistischen jungen Männer, die im Glauben, ihr Land gegen einen Aggressor zu verteidigen, unter blau-gelben Fahnen als Kanonenfutter an die Front ziehen müssen, auch wissen?

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Krisen als Motor: Macht-Ausbau der Eliten

Große Krisen als Sprungbrett für eine Neuordnung der Welt im Sinne der Globalisten – es ist ein wiederkehrendes Motiv. So kündigte etwa der “Great Reset”-Architekt Klaus Schwab bereits anlässlich Corona an: “Die Pandemie bietet ein seltenes, aber enges Fenster für die Gelegenheit, zu reflektieren und die Welt neu zu denken und die Welt ‘zurückzusetzen’.”

Im Vorjahr erklärten mehrere Regierungschefs in einem FAZ-Gastbeitrag die Marschroute: Mehr “Multilateralismus” und mehr globale Lösungen jenseits demokratischer Legitimation. Dies sollte für sämtliche künftigen Krisen gelten, es gelte zudem “viele Menschen von den Vorteilen der Globalisierung zu überzeugen.” Auch Schwab selbst sprach sich zuletzt mehr oder minder offen für eine Form der Welt-Diktatur aus.

Russland als Testgelände für Total-Enteignung?

Für Normalsterbliche war das Damoklesschwert über dieser Entwicklung stets die düstere Prophezeiung seines Weltwirtschaftsforums (WEF). Die Denkfabrik gab nämlich für das Jahr 2030 aus: “Sie werden nichts mehr besitzen.” Dass dies schneller eintreten könnte, zeigt sich nun im Sog der aktuellen Krise. Lebensmittel-, Sprit- und Energiepreise explodieren zum Leid der Bürger und der kleinräumigen Wirtschaft in ganz Europa. Das russische Volk trifft es besonders schlimm: Die Sanktionen wirken wie ein Planspiel, um ein ganzes Land, wie die WEF-“Junge Weltführerin” Annalena Baerbock jubilierte, zu “ruinieren”.

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Denn der Kahlschlag gegen die russische Bevölkerung ist brutal und er ist total. Zahlreiche Unternehmen erklärten den Rückzug vom russischen Markt – obwohl es in einigen Fällen ihr eigenes Geschäft schädigte. Man schloss das Land aus dem Banken- und Zahlungssystem aus. Zuerst strandeten einfache Russen in der U-Bahn, weil sie ihr Ticket nicht mehr bezahlten konnten – und nunmehr russische LKW-Fahrer in Deutschland. Wie Wochenblick berichtete, können sie dort weder ihre Tankfüllung bezahlen noch sich irgendeine Verpflegung kaufen. Für fast 150 Mio. russische Bürger muss es sich wirklich “satanisch” anfühlen.

“NATO 2030”: Russland-Sanktionen vorbereitet

Dabei scheint es, als wäre diese Zuspitzung von Anfang an von den Westmächten geplant worden. Kein geringerer als der nunmehrige US-Präsident Joe Biden erklärte 1997: Das einzige, was einen Konflikt mit Russland wahrscheinlich mache, wäre es, die NATO bis ins Baltikum und darüber hinaus zu erweitern. Und in der Tat kommt eine harte Gangart gegen Russland auch in offiziellen NATO-Papieren vor. Dies geht aus einem im November 2020 verfassten Bericht einer vom NATO-Generalsekretär eingesetzten Reflexionsgruppe hervor. Der Titel des Werkes: “NATO 2030: Geeint in ein neues Zeitalter”.

Die Empfehlungen für das laut dem Papier “anhaltend aggressive” Russland lassen tief blicken. Es stelle eine “wesentliche Bedrohung” dar, man solle einen “zweigleisigen Ansatz aus Abschreckung und Dialog” verfolgen und “entstehende Kosten einer Aggression” steigern, auf die man in einer “politisch geeinten, entschlossenen und kohärenten Weise” reagiert, etwa in Form einer “koordinierten Verschärfung der Sanktionen”. Auch die atomare Drohkulisse gegenüber Russland sei aufrecht zu erhalten. Sprich: Die Sanktions-Orgie, die wir nun erleben, ist eins zu eins eine längst beschlossene NATO-Strategie.

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“Great Reset”: Putin nicht genug Feuer & Flamme?

Dass es sich nicht nur um eine geopolitische Sache handelt, lassen aber auch die Folge-Aktionen des WEF andeuten. Denn still und heimlich sagte man sich von Russlands Präsident Wladimir Putin los. In der Vergangenheit war Schwab noch damit hausieren gegangen, dass Putin ebenfalls Teil seiner “Jungen Weltführer”-Riege war. Um diese Partnerschaft zu erneuern, schloss man im Vorjahr einen Deal über ein “Zentrum für die Vierte Industrielle Revolution”. Im Zuge dessen wurde etwa eine Bezahlung per Gesichtserkennung in russischen U-Bahnen eingesetzt. Nun liegen diese Pläne plötzlich auf Eis.

Hat es auch damit zu tun, dass sich Putin womöglich nicht genug für den “Great Reset” erwärmen konnte? Bei seiner WEF-Rede zum Thema im Jänner 2021 sagte er: “Es besteht die Möglichkeit eines echten Zusammenbruchs der Zivilisation, der zu dem Kampf aller gegen alle führen könnte.” Er warnte: Die Welt stehe am Abgrund, es drohe eine negative Abwärtsspirale, wenn man nicht die gravierenden Probleme angehe. Nach seinem Angriff auf die Ukraine scheint es, als ob die Globalisten die Spirale mit Absicht in Gang setzen – etwa, um nach einem “Regimewechsel” ungehinderter fuhrwerken zu können?

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