Schweden baut Waisenhäuser in Marokko

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Schweden baut Waisenhäuser in Marokko

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Jugendliche Migranten-Gangs aus Marokko treiben in der zweitgrößten Stadt Schwedens, in Göteburg, ihr kriminelles Unwesen. Das größte Shopping-Center Nordstan wurde bereits zur No-Go-Zone erklärt. Jetzt hat Schweden – gemeinsam mit Deutschland – in Marokko den Bau von zwei Waisenhäusern finanziert.

Einzige Möglichkeit für Abschiebung

Es ist die einzige Möglichkeit, marokkanische Straßenkinder aus Göteburg und anderen Städten abschieben zu können. Denn ohne fixe Unterbringung und Betreuung nimmt das Heimatland seine Jugendlichen nicht zurück.

Der schwedische Polizei-Beauftragte Erik Nord begrüßte die Initiative und erklärte gegenüber der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter: „Wir haben große Probleme hier mit diesen jungen Marokkanern“. Gewalt, Diebstahl und Drogenhandel seien im Einkaufstempel Nordstan an der Tagesordnung. Wie Breitbart London schon im Jänner berichtete, haben sexuelle Übergriffe und Belästigungen gegenüber weiblichen Angestellten dort derart überhandgenommen, dass immer mehr weibliche Mitarbeiter ihre Jobs aufgeben.

Letztes Jahr nur ein Migrant abgeschoben

Die Errichtung der Waisenhäuser kostet rund 20 Mio Euro, wobei man auch auf Geld aus dem EU-Migrationsfonds hofft. Geboten werden dort medizinische und psychiatrische Versorgung sowie Schule und Ausbildung. Betreut werden die Jugendlichen von NGO-Mitarbeitern, deren Ziel eine Familienzusammenführung mit den Rückkehrern ist. „Wir sind in der ersten Phase, vorerst gibt es dort 200 Betten. Wir können voraussichtlich 50 unter 18-jährige Marokkaner dorthin bringen, meinte der schwedische Innenminister Anders Ygeman. Im Vorjahr konnte nur ein jugendlicher Migrant von Schweden nach Marokko abgeschoben werden.

Das Projekt wurde Ende 2016 –  nach einem Treffen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem marokkanischen König Ben Al-Hassan – zwischen den drei Ländern beschlossen. Das Vorhaben soll auch auf andere nordafrikanische Staaten ausgeweitet werden. Die EU hofft mit der Bereitstellung solcher Jugend-Betreuungseinrichtungen vor Ort, die Massenmigration nach Europa besser in den Griff zu bekommen. Eine Abschiebung Jugendlicher in ihre nordafrikanischen Heimatländer ist u.a. nur möglich, wenn sie dort eine Bleibe haben. Beschlossen wurde auch eine engere polizeiliche Zusammenarbeit beider Länder zur Identitätsfeststellung.

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