Schweden: Zwei Vergewaltigungen auf Friedhöfen an einem Wochenende

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Immer mehr sexuelle Gewalt im skandinavischen Land

Schweden: Zwei Vergewaltigungen auf Friedhöfen an einem Wochenende

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Schweden wird immer wieder von brutalen Sexualdelikten heimgesucht. Das Thema ist trauriger Dauerbrenner im multikulturellen Vorzeige-Land. 

Eine unglaubliche Tat ereignete sich bereits in der Nacht auf Sonntag in Solna, einem Vorort der Hauptstadt Stockholm. Dort zerrten zwei Tatverdächtige (18,21) – laut Polizei ein Iraner und ein Araber – zwei jugendliche Buben auf einen Friedhof, folterten sie und vergingen sich die ganze Nacht an ihnen. Das Martyrium begann um 23 Uhr und endete erst um 8.40 morgens – dauerte als0 fast zehn Stunden. In Östersund hingegen wurde eine Frau zum Opfer.

Beide Tatverdächtigen sind längst polizeibekannt

Zwar streiten beide Verdächtigen die Tat in Solna bislang ab – laut Polizei soll es aber Beweise für ihre Schuld geben. Zudem sind sie kein unbeschriebenes Blatt und bereits wegen schwerwiegender Taten amtsbekannt. Der jüngere der beiden mutmaßlichen Täter scheint wegen versuchten Diebstahls in der Akte auf, der ältere wurde erst vor wenigen Monaten wegen Brandstiftung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, aber auf Kaution freigelassen.

Die unfassbare Tat fand übrigens nicht auf irgendeinem Friedhof statt, sondern auf dem “Norra begravningsplatsen” (Nordfriedhof). Dieser untersteht als einzige Grabstätte im ganzen Land direkt der Stockholmer Stadtverwaltung, die sich auch für die Umlandgemeinden zuständig zeichnet. Auf dem Friedhof, der einen der größten des Landes ist, ruhen viele große Schweden, darunter August Strindberg, Ingrid Bergman und Alfred Nobel.

Die beiden Tatverdächtigen wurden mittlerweile verhaftet. Die Vorwürfe lauten auf Entführung, Vergewaltigung, schweren Raub und schwere Körperverletzung.

Friedhofs-Vergewaltigung auch in Nordschweden

Dass die Problematik aber nicht nur in der Hauptstadtregion präsent ist, zeigte ein Fall im weltweit vor allem als Wintersport-Mekka bekannten Östersund in Nordschweden – nur eine Nacht früher. In den frühen Morgenstunden wurde dort die Vergewaltigung einer Frau gemeldet – und zwar auf dem Ostfriedhof der 50.000-Seelen-Stadt. Das Gelände des Grabplatzes wurde daraufhin für Ermittlungen mit einem Absperrband abgeriegelt.

Frauen haben Angst, das Haus zu verlassen

Wie Wochenblick bereits im Vorjahr berichtete, fühlen sich viele Frauen in Schweden nicht mehr sicher. Ein Viertel von ihnen hat einer Umfrage zufolge Angst, das Haus zu verlassen – zu omnipräsent ist die Gefahr eines sexuellen oder anderweitigen Angriffs. Vor fast genau einem Jahr ereignete sich eine Serie an schweren Sexualdelikten im ganzen Land – vier Vergewaltigungen in fünf Tagen.

Hoher Migrantenanteil bei Sexualstraftaten

Das Problem ist zumindest teilweise ein importiertes – vor zwei Jahren stellte sich heraus, dass fast 60% aller verurteilten Straftäter im Ausland geboren wurden. Diese Statistik ist besonders deshalb interessant, weil dies “nur” auf 16,8 Prozent der Gesamtbevölkerung zutrifft. Der rechtskonservative britische Politiker Nigel Farage bezeichnete Schweden aufgrund regelmäßiger Vorfälle einst als “Vergewaltigungshauptstadt Europas”.

Weil es nicht die einzigen Verwerfungen im Land sind – teilweise terrorisieren etwa Banden jugendlicher Migranten ganze Wohnviertel – mehrt sich jetzt auch die Kritik an der rot-grünen Regierung. Der liberalen Tageszeitung “Expressen” zufolge sind nur mehr 13 Prozent aller Schweden mit der Lage im Land zufrieden.

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