Schweizer Islamisten-Mordaufruf: Es gibt noch mehr Fälle

Schweizer Islamisten-Mordaufruf: Es gibt noch mehr Fälle

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Dass im Koran zum Töten der Ungläubigen aufgerufen wird, ist nichts Neues. Auch dass Islam-Kritiker von den Islamisten bedroht werden, ist bekannt. Aber dass nun zum Mord an Muslimen aufgerufen wird, weil sie nicht in die Moschee gehen, sorgt selbst in islamischen Gemeinden für große Verunsicherung.

So geschehen in der An`Nur-Moschee im schweizerischen Winterthur: Bei seiner Freitagspredigt soll ein Imam aus Äthiopien am 21. Oktober zum Mord an Muslime aufgerufen haben, die nicht zum Beten in seine Moschee kommen würden, so die Zeitung „Blick“.

Treffpunkt für IS-Sympathisanten

Am Mittwochmorgen hatte es deswegen eine Razzia gegeben. Die Polizei nahm 4 Personen in Gewahrsam, darunter den äthiopischen Hass-Imam und vermutlich auch den ehemaligen Vereinspräsident Atef Sahnoun. Gegen die Verdächtigen hat die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ein Strafverfahren wegen „öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit“ eröffnet. Sahnoun ist bereits wieder auf freiem Fuß. Laut aktuellen Medienberichten gilt die Hass-Moschee als Treffpunkt für IS-Sympathisanten.

Mit der neuen Einschüchterungstaktik haben die Islamisten neben den Ungläubigen auch Glaubensgenossen ins Visier genommen. Liberale Muslime, die einen friedlichen Islam leben wollen, geraten ins Fadenkreuz des IS.

Auch in Österreich werden kritische Muslime bedroht und verfolgt. Prominentes Beispiel ist der Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ), Amer Albayati. Sein Engagement für einen modernen Islam mit europäischer Prägung brachte ihm bereits mehr als 1.000 Morddrohungen von Seiten der IS-Fanatiker.
Auch ich wurde bereits wegen meiner Kritik am radikalen Islam beleidigt und bedroht. Ich sei eine „Kafira“, eine Ungläubige, die in der Hölle schmoren werde, wenn ich meine Aussagen nicht widerrufen würde.

Auch ich wurde bereits bedroht

Doch ich lasse mir den Mund nicht verbieten, im Gegenteil. Jede Beleidigung und jede Drohung gibt mir Recht. Recht damit, dass der Islam massive Probleme mit Andersdenkenden und mit der Religionsfreiheit hat. Die Hetze in den sozialen Medien soll uns Angst machen, Gewalt beginnt bekanntlich mit dem Wort. Aber im Anfang war das Wort! Und solange mein Licht brennt, werde ich mir das Wort nicht verbieten lassen!

Laila Mirzo

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