Verletzte, Raub, Verwüstung: Algerier lieferte stundenlange Amokfahrt

Filmreife und unfallträchtige Flucht über 150 Kilometer

Verletzte, Raub, Verwüstung: Algerier lieferte stundenlange Amokfahrt

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Eine üble Aktion lieferte ein Algerier (48) auf der Flucht in Baden-Württemberg. Etwa zwei Stunden lang gefährdete er dabei andere Teilnehmer im Straßenverkehr und verursachte zahlreiche Unfälle. 

Die meisten Leute dürften solche Verfolgungsjagden mit Blech- und Personenschaden nur aus Action-Filmen aus Hollywood kennen. Ein tatverdächtiger algerischer Staatsbürger raste nach einem Unfallfast 150 Kilometer durch Baden-Württemberg und verursachte mutmaßlich zahlreiche schwere Unfälle. Erst nahe Freiburg konnte ihn die Polizei festnehmen. Am heutigen Mittwoch wird er einem

Auch kaputtes Auto kann flüchtigen Algerier nicht stoppen

Wie die Bild berichtet, brachte der Algerier am Dienstagabend auf der A5 nacheinander zwei Fahrzeuge in seine Gewalt. Dabei begann die Flucht mit einem Auffahrunfall in Rheinstetten-Mörsch, bei dem eine Person verletzt wurde. Den Algerier störte dies nicht und anstatt anzuhalten, verlor er mutmaßlich die Nerven und fuhr er in seinem SUV mit polnischem Kennzeichen in Richtung Karlsruhe einfach davon. Es war der Ausgangspunkt einer beispiellosen Unfallfahrt,

Dort dürfte er nach bisherigem Kenntnisstand mehrere weitere Unfälle verursacht haben, unter anderem fuhr er wohl eine Radfahrerin nieder. Am Ende war das Auto dermaßen ramponiert, dass er sich in der Händelstraße in der Karlsruher Innenstadt bei einem Manöver überschlug. Daraufhin ging der Wagen in Flammen auf – was aber noch lange nicht das Ende der verrückten Irrfahrt war.

Unfallserie ging auch mit geraubten Fahrzeugen weiter

Denn er zückte ein Messer und zwang eine unbeteiligte Autofahrerin, ihm ihr Fahrzeug zu überlassen. Noch ehe er das Stadtgebiet verlassen hatte, verursachte er einen weiteren Unfall. Schließlich düste er in südlicher Richtung über die Autobahn A5, die Richtung Basel führt, davon. Weiterhin fuhr der Tatverdächtige äußerst aggressiv, war in weitere Unfälle und gefährliche Situationen verwickelt – aber auch das hielt ihn nicht auf.

Derzeit wird geprüft, ob er auf Autobahn-Parkplätzen weitere Kraftfahrzeuge in seine Gewalt bringen wollte. In zumindest einem Fall gelang ihm das allerdings: Bei Herbolzheim (Landkreis Emmendingen, nahe Freiburg) raubte er nämlich einen LKW. Auch mit diesem setzte er seine Crash-Fahrt fort, rammte ein Auto mit einem Schweizer Kennzeichen, das sich verkeilte.

Auto kilometerweit mitgeschliffen – Insassen verletzt

Auch diesmal brachte der Unfall keinerlei Einsehen – er schliff den völlig zerstörten PKW nämlich einfach 10 Kilometer mit dem Lastwagen mit. Währenddessen befanden sich die beiden verletzten Insassen noch im Gefährt – man mag sich gar nicht ausmalen, welche Horror-Situation sie durchstehen mussten. Die wie eine Amokfahrt anmutende Unfall-Tour endete schließlich erst bei Freiburg – fast 150 Kilometer vom ersten Crash entfernt.

Nachdem er auch bei der Anschlussstelle Riegel wieder einen Unfall verursachte, konnte die Polizei seiner gegen 20.50 Uhr habhaft werden – über zwei Stunden nach dem ersten Vorfall. Es kam zu einer Festnahme, die Motivlage ist allerdings weiterhin völlig unklar. Es gilt trotz der erdrückenden Sachlage die Unschuldsvermutung, die Polizei ermittelt die näheren Umstände noch.

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