Straßenblockade in Messina gegen Unterbringung von Migranten

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Straßenblockade in Messina gegen Unterbringung von Migranten

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Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

Vincenzo Lionetto Civa, Bürgermeister des Stadtviertels Castell’Umberto in Messina, Sizilien, rief kürzlich zur Revolte gegen die Unterbringung von minderjährigen Migranten in seinem Stadtviertel auf.

Ein Dutzend Bewohner blockierten daraufhin die Zufahrt zum aufgelassenen Hotel, das als Unterkunft dienen sollte und kappten die Stromzufuhr.

Sizilien ist völlig Überlastet

In Italien liegen die Nerven blank – Tausende Migranten kommen wöchentlich über das Mittelmeer und landen in Sizilien. Die Bürgermeister klagen, dass sie keine Kapazitäten mehr haben. So auch Civa, der kurzfristig von der Migranten-Unterbringung seitens der Präfektur von Messina erfuhr. Für die Verwaltung der Unterkunft sei eine Kooperative in Palermo zuständig, hieß es.

Bürger wehren sich wehement

Per Facebook-Eintrag informierte der Bürgermeister die Öffentlichkeit und gab bekannt: „an die 50 Flüchtlinge sollen im früheren Hotel „Il Canguro untergebracht worden sein…ich fahre jetzt gleich dahin und blockiere die Zufahrt mit meinem Auto, ich trage meine Tricolore-Schärpe…“.  Eine Gruppe von Mitstreiterin kam dazu. Sie riegelten die Zufahrt mit ihren Autos ab und kappten die Verbindung zu einem Generator, der den Strom für das Hotel liefern sollte. Postwendend wurde der Bürgermeister als Rassist und Ausländerfeind beschimpft. Englische Medien behaupteten sogar, dass die Migranten bereits im Hotel waren.

Civa ließ sich nicht beirren und postete Bilder des Hotels auf Facebook. Dazu schrieb er u.a.: …das Hotel ist verfallen, seit Monaten unbewohnbar, ohne Strom, seit 2012 mit der Bezahlung der Wasserrechnungen in Verzug …“.

Kleiner Erfolg für Bürgermeister Civa

Die Präfektur Messina teilte dem Bürgermeister mit: Das Hotel sei in sehr gutem Zustand, es gehöre außerdem nicht mehr zu Civa’s Viertel sondern zum gleich angrenzenden Sinagra. Die Präfektur wisse, dass zusätzliche Kontrollen im Hotel nötig seien – wegen des andauernden Migrantenzustroms brauche man aber jetzt dringend eine Bleibe. Die Suche nach einer endgültigen Unterkunft sei noch nicht abgeschlossen. Siva’s Aktion dürfte dennoch ein Umdenken in der Präfektur bewirkt haben: statt der 50 angekündigten sollen jetzt vorläufig nur 25 Migranten untergebracht werden.

Nach der Blockade-Aktion gab es ein Treffen von 40 Bürgermeistern der Region, um darüber zu beraten, wie man die Unterbringung von immer mehr Migranten bewältigen könne.

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