Stuttgarter ‘Partyszene’: 80 Prozent der Tatverdächtigen sind Migranten

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Nur acht haben keinen Migrationshintergrund

Stuttgarter ‘Partyszene’: 80 Prozent der Tatverdächtigen sind Migranten

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Einen guten Monat nach der Krawallnacht von Stuttgart bestätigt sich der erste Verdacht. Denn der überwiegende Großteil der Tatverdächtigen hat einen Migrationshintergrund.

Wie die FAZ berichtet, stammen von 50 bekannten Tatverdächtigen nur acht aus einer deutschen Familie. In 20 Fällen besitzen sie zwar einen deutschen Pass, haben aber Wurzeln im Ausland. Weitere 20 Personen sind auch auf dem Papier Ausländer, bei zweien ist die Herkunft nicht zweifelsfrei bekannt. Die mutmaßlichen Täter kommen von drei Kontinenten. Neben einigen europäischen Staaten sind auch klassische Asylanten-Herkunftsländer wie Somalia, Marokko oder Afghanistan darunter.

“Stammbaumforschung” zeigt Wirkung

Dieser Umstand ist auch vor dem Hintergrund brisant, dass sich Linke echauffiert hatten, dass die Stuttgarter Polizei angebliche “Stammbaumforschung” betreibe. Denn die Behörden wollten zur Aufklärung der schweren Randale bei Standesämtern auch die Migrationsgeschichte erfragen. Für einschlägige Akteure wie eine taz-Kolumnistin war schon die Ankündigung eine “suggestive Kommunikation”, die einen “rassistischen Irrglauben” in die Gesellschaft trage. Sie fragte daher: “Was genau soll das bringen?”

Nun ist gewiss, was es bringt. Denn klar ist: Es ist nicht die Stuttgarter “Partyszene”, die im Juni Teile der Landeshauptstadt in Schutt und Asche legen. Und unter den 50 Personen mit dem stärksten Tatverdacht befindet sich eben keine besonders gemischte Gruppe. Ohne die angebliche “Stammbaumforschung” wüsste man nun wahrscheinlich nur, dass fast 60 Prozent einen deutschen Pass besitzen. So weiß man: nicht einmal jeder sechste Vandale der Stuttgarter Krawallnacht ist ein waschechter “Bio-Deutscher”.

Mehr als zwei Drittel der ‘Partyszene’ sind amtsbekannt

Auch die übrigen Zahlen lassen durchklingen, dass hier bereits länger grassierenden Problemen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Immerhin bestätigte auch ein Konfliktforscher unlängst, dass sich in Stuttgart bereits seit einigen Jahren Migranten im Bereich um den Schlossgarten und den Hauptbahnhof sammeln. Vor allem Frauen würden diese Areale seitdem zusehends meiden.

Zwei Drittel der Tatverdächtigen der Krawallnacht sind bereits amtsbekannt, einer unter ihnen wurde bereits über 40 Mal auffällig. Der Rest hat teilweise Körperverletzungen, Diebstähle oder Körperverletzungen auf dem Kerbholz. Zudem sind 70 Prozent noch unter 21 Jahren alt – jedenfalls auf dem Papier. Das heißt: Sollte es zu Justizverfahren kommen, dürfte für die Mehrheit das Jugendstrafrecht zählen – zu erwarten sind also milde Urteile.

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