Unfassbares Leid: Schwuler Vater ermordet Adoptivkind brutal

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Schuldspruch nach einem Jahr

Unfassbares Leid: Schwuler Vater ermordet Adoptivkind brutal

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Der Mord an dem 18 Monate alten Mädchen Elsie durch ihren 31-jährigen Adoptivvater, Matthew Scully-Hicks, der in einer Schwulen-Ehe lebt, erschütterte vergangenes Jahr ganz England. Der Fall wurde ein Jahr lang untersucht.

Jetzt steht das Urteil.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

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Anmerkung der Redaktion: Kirchweger spricht am Mittwoch, den 15. November, 19 Uhr exklusiv in Wien. Hier gibt es mehr Informationen zur Top-Veranstaltung!

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Jetzt wurde der Adoptiv-Vater des Mordes schuldig befunden. zwölf Medizinexperten und sechs Ärzte kamen zu dem Schluss, dass die zahlreichen alten und neuen, tödlichen Verletzungen aus gezieltem Fremdeinwirken stammten.

Auch gegen die zuständige Sozialbehörde wird ermittelt. Sie hatte – trotz zahlreicher sichtbarer und dokumentierter Verletzungen bei Elsie – weggesehen.

Unfassbarer Leidensweg der kleinen Elsie

Am 25. Mai 2016, dem Todestag von Elsie ging Matthew mit ihr shoppen. Er wollte dem Kind Kleider für eine Party kaufen, die Adoption sollte gefeiert werden.

Er schickte Bilder davon seinem Ehemann. Zu Hause angekommen, kam es zu dem brutalen Zwischenfall.

Die Treppe hinab geworfen

Matthew schüttelte Elsie mehrmals und warf sie die Treppe hinunter. Dann rief er die Rettung. Das Kind starb im Spital an schweren Kopfverletzungen und hatte keine Chance zu überleben.

Matthew, ein Fitnesstrainer, leugnete, das Kind getötet zu haben.

Die kleine Elise wurde ihrer dorgenabhängigen Mutter genommen und zur Adoption freigegeben.

Zur Adoption freigegeben

Der Vorfall ereignete sich nur zwei Wochen nachdem die Adoption des Kindes –  mit seinem 36jährigen Ehemann Craig –  formell abgeschlossen war.
Vor der Adoption musste das Schwulenpaar viele Vorbereitungskurse absolvieren, es gab zahlreiche Treffen mit Sozialarbeitern. Elsie wurde im November 2014 geboren. Ihre Mutter war drogenabhängig.

Mehrmals im Spital

Das Kind wurde zur Adoption freigegeben und lebte seit September 2015 bei den künftigen Adoptiveltern in Llandaff, Cardiff.

Schon im November musste Elsie wegen eines Knöchelbruches ins Krankenhaus. Einige Monate später wurde sie mit Blutergüssen am Kopf ins Spital gebracht – sie sei von der Treppe gefallen, sagte Matthew.

“Satan in Babykleidern”

Ein anderes Mal erbrach das Kind Blut, es hatte innere Verletzungen. Immer wieder wurde Matthew gewalttätig.  Er schüttelte das Kind und warf es auf den harten Boden. Seinem Partner schickte er Textnachrichten.

Darin hieß es u.a.: das Kind sei ein „Psycho“ oder ein „Satan in Babykleidern“. Nachbarn hörten immer wieder, wie Mathew das Kind mit „Halt den Mund!“ anschrie.

Politisch korrektes Totalversagen

Die Sozialfürsorge stattete dem Paar 15 Mal Kontrollbesuche ab – trotz des Beinbruches von Elsie, und der dokumentierten Krankenhausbesuche,schöpfte sie keinen Verdacht.

All das geschah bereits vor der Adoption – sie wurde trotzdem befürwortet. Auch der Arzt, der Elsie immer wieder behandelte, schwieg.

Die Kinderschutzbehörde nimmt jetzt die Sozialarbeiter unter Beschuss. Sie will wissen, wie so etwas passieren konnte.

Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist nicht unumstritten.

Politische Korrektheit gefährdet Kinder massiv

Kritiker sagen, im politisch korrekten England schauen offizielle Stellen bei solchen Fällen lieber weg. Die Angst, als schwulenfeindlich oder rassistisch gebrandmarkt zu werden, sei in der britischen Politik und weiten Teilen der Öffentlichkeit größer als der Mut zur Wahrheit.

Massive Kindesmissbrauchsfälle

Das zeigen andere Fälle. Etwa als zwischen 1997 und 2013 in Mittelengland mindestens 1400 Kinder durch britisch-pakistanische Banden missbraucht wurden. Erst auf massiven Druck von Eltern und couragierten Journalisten musste die Behörde Farbe bekennen. („Wochenblick“ berichtete)

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