Ungarn will kein Kriegstreiber sein: Orban und das Volk stehen für den Frieden ein

Werbung

"Nicht zum Fußsoldaten für Kriege anderer Länder werden"

Ungarn will kein Kriegstreiber sein: Orban und das Volk stehen für den Frieden ein

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Inhalt

Am Dienstag feierte unser Nachbarland Ungarn seinen Nationalfeiertag, in Budapest gingen abertausende Menschen auf die Straße. Bei der großen Kundgebung sprachen sich nicht nur Premier Viktor Orbán, sondern auch das Volk klar gegen eine Beteiligung Ungarns am Ukraine-Konflikt aus.

Orbán will sein Volk nicht in den Krieg treiben

Die Feierlichkeiten finden zu einer spannenden Zeit statt, auch innenpolitisch. Denn bei der Wahl am 3. April will Orbán die absolute Mehrheit im Parlament halten. In seiner Rede erklärte er, warum sein Land weder Soldaten noch Waffen ins Kriegsgebiet schickt. Er befand: “Kein Ungar sollte zwischen einem ukrainischen Amboss und einen russischen Hammer geraten. Es ist nicht in unserem Interesse, als Fußsoldaten zum Opfer im Krieg anderer Länder zu werden.” Schon vor zwei Wochen machte er deutlich, dass die Waffenlieferungen anderer Länder ebenfalls nicht über ungarisches Hoheitsgebiet erfolgen sollen. Bedenkt man, dass Ungarn eigentlich ein NATO-Land ist, ist es eine umso stärkere Ansage der nationalen Souveränität.

Orbán stellte klar, dass er die Not in seinem Nachbarland erkennt – und er begreift es auch als eine Not seines Volkes. Denn hunderttausende Ungarn leben in der Ukraine. So komme man zudem seinen humanitären Verpflichtungen nach und bringe das größte Hilfsprogramm in der Geschichte des Landes auf den Weg. Aber am Krieg will er keine Teilhabe: “Manche Länder erreichen ihre Ziele mit Kriegsführung, aber wir wissen, dass der beste Krieg ein vermiedener Krieg ist.” Russland und die Ukraine könnten über ihre eigenen Interessen entscheiden, aber: “Die USA und Brüssel können nicht mit einem ungarischen Kopf denken und nicht mit einem ungarischen Herz fühlen.” Er warten auch vor weiterer Zuspitzung in der Energiekrise.

Mainstream schweigt: Abertausende bei patriotischem Protest

Das Volk auf der Straße, das ihn mit tosendem Applaus begrüßte, versteht diese Worte und denkt ähnlich. Neben ungarischen Fahnen sah man auch deutliche Antikriegsbotschaften: “No War” – Kein Krieg steht etwa auf einem großen Banner. Es ist eine gleichermaßen patriotische wie friedliebende Botschaft, die am Nationalfeiertag durch Budapest getragen wurde. Einzig: Die westeuropäischen Systemmedien sparen die Berichterstattung zur Kundgebung völlig aus.

Es sind für die herkömmlichen Medienhäuser wohl die “falschen” Bilder – unser Nachbarland kommt in der Regel in deren Erzählung nur als vermeintlich antidemokratischer Schurkenstaat vor.

Dabei gäbe es viel zu berichten, wie der Lokalaugenschein des kritischen Schweizer Journalisten Ignaz Bearth dokumentiert. Dieser berichtete in seinem Telegram-Kanal über die Lage vor Ort und teilte die schönsten Eindrücke des Tages. Hier einige Videos als Kostprobe:

Quelle: Ignaz Bearth / Telegram

Quelle: Ignaz Bearth / Telegram

Das könnte Sie auch interessieren:
Ungarn will kein Kriegstreiber sein: Orban und das Volk stehen für den Frieden ein TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel