Ungarns Regierung findet Song Contest “zu schwul”

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"Homosexuelle Armada"

Ungarns Regierung findet Song Contest “zu schwul”

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Die ungarische Regierung hat sich aus dem Bewerb “Eurovision Song Contest” (ESC) zurückgezogen und nimmt bei der Veranstaltung im nächsten Jahr 2020 in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam nicht teil. 

Einer der Gründe dafür soll der Sieg der bärtigen österreichischen Drag Queen Conchita Wurst im Jahr 2014 gewesen sein.

Gefahr der “homosexuellen Armada”

Bisher hatte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán keinen offiziellen Grund für die Absage 2020 genannt. Ein regierungsnaher Fernsehsender behauptete zuvor, dass der Eurovision Song Contest eine “homosexuelle Armada” sei, die Ungarns mentale Gesundheit gefährden würde.

 

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Die Verbindungen des ESC mit der LGBT-Szene haben dazu geführt, dass der ungarische Sender MTVA kein Kandidaten-Casting mehr macht. Die Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, queer. Das Land hält den Mainstream-Gesangs-Wettbewerb für “zu schwul”.

Der TV-Kommentator András Bencsik soll gesagt haben: “Viele junge Menschen denken, dass das etwas für Leute unter 18 ist, aber auf dieser Veranstaltung findet die Zerstörung des öffentlichen Geschmacks statt, wenn schreiende Transvestiten und bärtige Frauen teilnehmen.”

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