Wegen Anti-Islam-Video: Ägypten lässt YouTube sperren

Videoportal nicht erreichbar

Wegen Anti-Islam-Video: Ägypten lässt YouTube sperren

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Das ägyptische Oberverwaltungsgericht hat die staatliche Telekommunikationsbehörde aufgefordert, das Videoportal YouTube für einen Monat lang zu sperren. Grund dafür sei ein Video, das den islamischen Propheten Mohammed angeblich verunglimpfen soll.

Beim beanstandeten YouTube-Video handelt es sich um den Kurzfilm „Innocence of Muslims“ („Unschuld der Muslime“). Dieser zeichnet ein anderes Bild vom Propheten Mohammed und stellt ihn als Mörder, Vergewaltiger und Frauenheld dar.

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Proteste bereits vor sechs Jahren

Bereits im Jahr 2012 sorgte das Video für Aufregung in der arabischen Welt. Nach der Veröffentlichung des Videos vor sechs Jahren war es in einigen islamischen Ländern zu gewaltsamen Protesten gekommen.

Bei diesen Protesten kamen mehrere Menschen ums Leben. Die deutsche Botschaft im Sudan und die amerikanische Botschaft in Tunis wurden bei den Ausschreitungen in Brand gesteckt. In Pakistan war YouTube aufgrund dieses Videos für drei Jahre lang gesperrt.

Wann die YouTube-Sperre nun in Ägypten tatsächlich beginnen soll, ist noch nicht bekannt.

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