Wegen Kritik an Touristen aus Russland: Türkei nennt Selenski “dummen Komiker”

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Selenski brüskiert NATO-Mitglied Türkei

Wegen Kritik an Touristen aus Russland: Türkei nennt Selenski “dummen Komiker”

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  • Selenski kritisiert Türkei
  • Wegen Russland-Touristen
  • Türkei nennt ihn „dummer Komiker“
  • Der redet nur Blödsinn
  • Interview im griechischen Staatsfernsehen

Als „dummen Komiker“ bezeichnete ein türkischer Ex-Abgeordneter den ukrainischen Präsidenten, Wolodimir Selenski, weil er kritisierte, dass die Türkei russische Touristen ins Land lasse. Es sei blutiges Geld, ließ Selenski in einem Interview mit dem griechischen Staatsfernsehen ERT anklingen. Es sei ihm auch bewusst, dass der russische Tourismus seit vielen Jahren auch nach Griechenland viel Geld bringe. Man müsse sich aber für eine Seite entscheiden.

Scheinheilige Türkei

Es sei nicht in Ordnung, dass die Türkei einerseits als Vermittler auftrete, andererseits floriere der Tourismus mit Russland. Als Präsident sage er, das gehe nicht, wenn man freundschaftliche Beziehungen habe. Das sei scheinheilig und nicht fair. Und weiter in Richtung Türkei: man müsse eine Wahl treffen – sei man für die Wahrheit, oder nicht?, sagte Selenski. Laut dem russischen Reiseveranstalter ATOR entfielen fast drei Viertel der Umsätze für die Feiertage im Mai auf zwei Länder: Russland und Türkei. Weitere Spitzenreiter sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Abchasien und Ägypten.

Selenski redet nur Blödsinn

Während Athen zur Kritik Selenskis am russischen Tourismus in Griechenland schwieg, folgte aus der Türkei umgehend ein scharfer Tweet des früheren türkischen Abgeordnetn, Shamil Tayyar. Darin hieß es, Selenski fühle sich von der Türkei brüskiert, weil sie russische Touristen ins Land lasse. Und er schrieb ironisch: Schickt Waffen, nehmt Waisenkinder auf, schickt Hilfslieferungen… Selenski sei ein dummer Komiker und habe im Interview nur Blödsinn geredet. Tayyar war Mitglied der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP).

Krieg endet, wenn Ukraine siegt

Tatsächlich ist das Selenski-Interview mit dem griechischen TV-Sender ein eher langatmiger Sermon ohne Fokus und Schärfe. Vielmehr eine Ansammlung von Allgemeinplätzen, Wiederholungen und sonderbaren Einschätzungen. So ist Selenski überzeugt, der Krieg ende erst, wenn die Ukraine siege. Auf die Frage nach seiner Bereitschaft, im Zuge von Friedensgesprächen eine Änderung der Grenzen zu akzeptieren, meinte Selenski vielsagend: Die Welt sei nicht bereit dafür.

…opfern keine Menschen

Auf die Frage, wieviel er bereit sei dafür zu opfern, sagte er: „…wir opfern keine Menschen…wir entscheiden selbst, ob wir bereit sind, unser Leben für unser Land zu opfern“. Es sei die persönliche Entscheidung der Bürger der Ukraine. Ganz so ist das nicht, denn wehrfähige Männer müssen – ob sie wollen oder nicht – für Selenski in den Krieg ziehen. Laut informierten Quellen, können sich Männer aber auch freikaufen. Das erklärt, warum etwa in Österreich ukrainische Männer im mittleren Alter als „Flüchtlinge mit ihren Familien“ ankommen.

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