“Strafe Allahs”: Wirbel um Liverpool-Kicker reißt nicht ab

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Milliardenklage steht ins Haus

“Strafe Allahs”: Wirbel um Liverpool-Kicker reißt nicht ab

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Mohammed Salahs Verletzung aus dem Champions League Finale schlägt weiterhin hohe Wellen. Der Top-Kicker aus Ägypten musste nach einem Foul von „Real Madrids“ Sergio Ramos unter Tränen das Spielfeld verlassen.

Schon vor dem großen Spiel sorgte der gläubige Moslem für Aufregung unter den Fans seiner „Reds“ aus Liverpool, weil er für den islamischen Fastenmonat „Ramadan“ eigentlich auf Essen und Trinken verzichten wollte.

Großmufti erteilte Sondererlaubnis

Weil es im Finale der Champions League aber nicht zuletzt um eine ordentliche Summe Geld geht, wurde der Druck auf Salah so groß, dass er seine ursprüngliche Entscheidung, im Ramadan zu fasten, noch einmal überdenken musste. Der 25-jährige ägyptische Volksheld erhielt von Großmufti Shawki Allam aus Kairo eine Sondererlaubnis und durfte am Tag des Finales eine Pause einlegen.

Der Großmufti Ägyptens erlaubte dem Kicker, das Fasten zum Ramadan zu brechen

Eine Strafe Allahs

Nun ist der muslimische Prediger Mubarak al-Bathali aus Kuwait aber sicher: die Bänderverletzung an der linken Schulter Salahs sei eine Strafe Allahs, weil der Fußballer das Fasten gebrochen hatte. Via Twitter richtete der Gelehrte aus, „Gott hat ihn bestraft“. Das Leben sei nicht in der Hand eines Moslems, und Gott alleine entscheide was richtig und falsch sei – so die weitere Message des Predigers, der via Twitter nochmal nachtrat: „Vielleicht ist die Verletzung gut für dich!

Anwalt klagt Ramos

Aber auch vor irdischen Gerichten wird der Fall “Ramos vs Salah” noch ausgefochten werden müssen. Der ägyptische Anwalt Bassem Whaba hat nach eigenen Angaben Real-Verteidiger Sergio Ramos verklagt. Seine Forderung: Eine Milliarde Euro!

Im Gespräch mit einem arabischen TV-Sender sagte der Jurist: “Die Summe ist für den physischen und psychischen Schaden, den Ramos Salah und dem ägyptischen Volk zugefügt hat“. Der Anwalt sagte auch: “Ramos hat Salah absichtlich verletzt und sollte dafür bestraft werden. Ich habe Anklage erhoben und eine Beschwerde an die Fifa gerichtet.”

Comeback bei WM

Ungeachtet aller Aufregungen um seine Person, arbeitet der Stürmer daran, beim ersten Gruppenspiel seiner Ägypter bei der Weltmeisterschaft wieder fit zu sein. Bis 17. Juni wird er wohl nun wieder fasten und sich an die Regeln des Islams halten. Nur um sicher zu sein, dass es mit dem Comeback auch klappt.

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