Diesen Dienstag wird weltweit der von den Vereinten Nationen (UN) eingerichtete Weltflüchtlingstag begangen. Anlässlich des Aktionstages liefert das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in einem Bericht aktuelle Daten und Zahlen.

Demnach würden weltweit jede Minute 20 Menschen in die Flucht getrieben – also rund 28.800 pro Tag. Die Hälfte von ihnen sollen nicht älter als 18 Jahre sein.

Zahl so hoch wie nie

2016 waren offiziell laut UNHCR 65,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – noch nie sei die Zahl so hoch gewesen sein. Die meisten Asylwerber kommen aus Syrien, gefolgt von Afghanistan und Südsudan.

Europa gehört dabei – neben den Nachbarländern – zu einem der wichtigsten Ziele der zumeist aus dem muslimischen Raum kommenden Asylwerber. Doch angesichts zunehmender islamistischer Anschläge und teilweise explodierender Kriminalität zeigen sich immer mehr Europäer ernsthaft besorgt.

Studie: Europäer wollen keine Islam-Einwanderung

Laut einer aktuellen britischen Studie befürworten 56 Prozent einen Zuwanderungsstopp aus überwiegend islamischen Ländern. Für 55 Prozent der Befragten ist die europäische Lebensweise mit der islamischen klar unvereinbar. 73 Prozent wollen zudem ein Burka-Verbot.

Die Studie der renommierten Londoner Denkfabrik „Chatham House“ wurde zwischen Dezember 2016 und Februar 2017 in zehn EU-Staaten durchgeführt, darunter auch Österreich. Insgesamt wurden 10.000 EU-Bürger sowie Intellektuelle und Meinungsführer befragt.

NGOs stellen sich stur

NGOs fordern angesichts des Weltflüchtlingstages dagegen beharrlich eine Politik der offenen Grenzen. So sprach sich Amnesty International erneut gegen ein Ende der Abschiebungen nach Afghanistan aus. Andere Pro-Asyl-Organisationen verlangen trotz der zunehmenden Sorgen vieler Europäer sogar ein „offenes Europa für Flüchtlinge ohne Obergrenze“.

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