Sozialistische Diktaturen wie China regieren mittels Angst. Sie unterdrücken jegliche Individualität. Ein einzelnes Leben verliert an Bedeutung. Nur die Masse zählt. Wer sich dagegen auflehnt, kommt in China – wie auch damals in der DDR – in Umerziehungslager, wo nicht selten Medikamente zum Einsatz kommen, mit denen dann beliebig experimentiert werden kann.

Ein Kommentar von Alina Adair

Es ist die Aufgabe der Philosophen, kritische Fragen zu stellen. Philosophen sollen helfen, Denkanstöße zu geben, indem sie verschiedene Sichtweisen miteinander vergleichen und diese abwägen. In einer Demokratie sind Philosophen, die sich bemühen, jede Sichtweise darzustellen, geschätzt und hoch angesehen. In einer nicht mehr vorhandenen Demokratie hingegen, die sich vielmehr einer sozialistischen Diktatur nähert, sind kritische Philosophen ein Dorn im Auge der Regierenden. Wer es wagt, gar zu kritisch zu hinterfragen, der wird mit Totschlagargumenten symbolisch an den Pranger gestellt und diffamiert. Bis dato ist dieser Kritiker nicht mehr geschätzt, da sein Denken zu etwas anstiften könnte, das in Diktaturen unerwünscht ist: Selbst denken.

Todesangst setzt Grundrechte außer Kraft

Einst war das deutsche Grundgesetz dafür geschaffen, um solche Gesetzesverstöße, Grundrechtseinschränkungen und Auswüchse wie in der Vergangenheit zu verhindern. Keiner sollte mehr alleinig so viel Macht erhalten. Es galten Ewigkeitsklauseln und es wurde lange für unmöglich erachtet, dass eben diese außer Kraft gesetzt werden könnten. Noch vor einem Jahr galten Warnungen vor einem erzwungenen Umbau der Gesellschaft als wilde Phantasie, die mit der Realität nichts zu tun hat. Noch vor einem Jahr galt es auch als unmöglich, dass Wahnsinnige eine neue Realität schaffen, in der sie einen unsichtbaren Feind heraufbeschwören, vor dem fast jeder Todesangst hat. Vergleiche mit der Pest und zahlreichen Bildern in den gesteuerten Medien sorgen für die nötige Angst. Wer den gleichgeschalteten Medien nicht lauscht, der bleibt außerhalb der neu geschaffenen Realität. Wer weder Radio hört, fernsieht noch Zeitung liest, der sucht bis heute noch immer dieses Corona, von dem alle plötzlich sprechen.

Das „Selbstverständliche“ wird Luxus

Schon lang war die Menschheit nicht mehr so entzweit, wie es jetzt der Fall ist. Die einen glauben an Corona, die anderen schütteln angesichts paradoxer Umstände mit den Köpfen. Was gestern noch als normal galt, ist morgen vielleicht schon verboten. Erst kamen die Masken, dann die Berufsverbote, dann die Ausgangssperren – und die Hälfte der Bevölkerung glaubt an eine Besserung. Während die Realisten davon ausgehen, dass sich so schnell nichts ändern wird, im Gegenteil, die Zügel werden angezogen. Gute Schulbildung wird Luxus, wer einen Job hat und ihn behält, gehört zu den Glücklichen. Die Realisten fürchten, dass alsbald viele Betriebe für immer schließen. Ein Land nach dem anderen wird gleichgeschaltet, überall verschwindet die Individualität. Während in einer Demokratie die Unschuldsvermutung gilt, ist in einer Diktatur jeder erst einmal schuldig, bis die Unschuld bewiesen ist. Das trifft auch auf Corona zu. Wer gestern noch frei atmete, ist morgen ein potentieller Mörder, da er nicht sich, sondern laut der kranken Ideologie „andere“ gefährdet.

Es wird kein zurück geben

Willkommen im Sozialismus. Der Einzelne hat sich dem Kollektiv anzupassen. Es ist nicht mehr relevant, was das Individuum wünscht, es zählt nur noch, dass es dem Kollektiv besser geht. Das Kollektiv besteht aus allen, die in Angst vor dem unsichtbaren Feind leben. Sie lassen sich aufwiegeln und jubeln, wenn Merkel zum Lockdown ausruft. Sie denken wirklich, dass wenn jetzt alle noch einmal fest zusammen halten und alle Geschäfte und Einrichtungen zumachen, dass dann endlich wieder Normalität eintritt. Sie irren sich. Es wird kein Zurück zur Normalität geben. Nach dem Lockdown ist vor dem Lockdown. Es bleibt zu erwarten, dass Gesetze, die den Herrschenden mehr Rechte zugestehen, bleiben und nicht mehr zurückgenommen werden, egal wie viele Lockdowns noch folgen und wie viele weitere Lockdowns kommen werden.

Die Armen müssen mitspielen

Vor Jahren machten wir Witze, dass das Atmen irgendwann Geld kosten wird. Heute sind wir verpflichtet, unsere Atmungsorgane abzudecken, ansonsten wird uns mit Bußgeld gedroht. Kinder, die heute geboren werden, werden nie lernen, was es bedeutet, frei zu atmen. Wer tief durchatmen möchte, der muss auch tief in die Tasche greifen. Ein Millionär mag verächtlich mit der Schulter zucken, wenn er von einem 250,- Euro Bußgeld hört, das er zahlen muss, wenn er keine Maskerade trägt, doch was ist mit den sozial Schwachen? Für sie kann ein Bußgeld in dieser Höhe existenzbedrohend sein. Die Armen machen daher auch alles mit, da sie nicht anders können. Die Reichen müssen nicht, wenn sie nicht wollen. Die soziale Ungleichheit nimmt immer drastischere Züge an. Demokratie sucht man vergebens. Merkel bestimmt ebenso herrisch wie Kurz oder andere Regierungschef über die Köpfe der Wähler hinweg, oft werden dabei Gesetze missachtet und umgangen. Wenn Gesetzesbrüche zu deutlich werden, werden diese von der herrischen Regierungen einfach angepasst, siehe UN-Migrationspakt, der aus illegal legal macht.

Medien stilisieren China zum Vorbild

Die Diktatur kommt nicht mehr in kleinen Schritten, sie wurde binnen der letzten zwölf Monate längst eingerichtet. Immer öfter liest man daher auch in Zeitungen von Lobeshymnen über China – einer totalitären Diktatur, die ihre Bevölkerung gängelt, kontrolliert, unterdrückt und durch Angst beherrscht. Zeitungsberichte gaukeln uns vor, dass durch die Möglichkeit, dass einige wenige in China über das Gesamtwohl aller entscheiden, eine Gesellschaft doch viel effektiver ist. Der Kommunismus wird als das Maß aller Dinge angepriesen. Unerwähnt bleiben die Millionen Toten, die der Kommunismus auf dem Gewissen hat.

Bei Wikipedia steht über China der Satz zu lesen: „Gemäß ihrer sozialistischen Verfassung steht die Volksrepublik China ‚unter der demokratischen Diktatur des Volkes‚, wird jedoch von Beginn an durchgehend allein von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) autoritär bis totalitär regiert„.

„Demokratie“-Verständnis wie in der DDR

Die sozialistische DDR nannte sich ebenfalls „demokratisch“ im Namen. Wo Demokratie drauf steht, ist noch lange keine Demokratie drin. Weder China noch die DDR erlangten weltweiten Ruhm durch demokratische Züge. Bekannt wurden hingegen Unterdrückungen, militärische Niederschlagungen von versuchten Aufständen und Revolten – und Umerziehungslager. Da im Sozialismus der Mensch als Individuum nicht mehr zählt, erst recht nicht, wenn er eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, sei es aufgrund der fehlenden Maske oder wegen zu viel Kritik, der verschwindet einfach von heute auf morgen. Der Staat sorgt dafür, dass der Sozialismus aufrecht erhalten wird und jeder, der ihn in Frage stellt, zum Schweigen gebracht wird – falls nötig, mit Gewalt.

Gehirne in China abgegeben?

Jürgen Gerhards und Michael Zürn sind zwei Autoren bei der FAZ. Die einst seriöse Tageszeitung ist dank solcher Schreiberlinge zu einem Schmierblatt verkommen, das vom roten China in den höchsten Tönen schwärmt. Ganz auf der Linie der UN Agenda 2030 folgen beide der Leitlinie des Great Reset und präsentieren China als Vorbild in der Krise. Beim Lesen des Textes fragt man sich unweigerlich, wann die beiden Autoren ihre Hirne in China abgegeben haben. Nicht nur wird in dem Text unser kapitalistisches Wirtschaftssystem in der Luft zerrissen, der Text richtet sich auch gegen individuelle Selbstbestimmung und gegen Demokratie. Hierbei stellt sich unweigerlich die Frage, ob die beiden Autoren der FAZ eben diese gerne abgeschafft sähen. Unweigerlich kommt auch immer öfter die Frage auf, warum die Justiz weltweit nicht handelt, obgleich doch immer deutlicher wird, dass eine Verstrickung aus reichen Persönlichkeiten, die Einfluss auf Regierungen weltweit haben, unsere Demokratien abschaffen wollen.

Wahlen bald überflüssig?

Schon bald werden wir vermutlich die glorreiche Idee vorgesetzt bekommen, dass es doch eigentlich gar nicht mehr nötig ist, wenn Menschen wählen gehen, dass es doch – so wie in China – viel effektiver ist, wenn nur einige wenige über das Schicksal aller entscheiden. Alle die jetzt noch daran glauben, dass sie bald ihren Platz an der Sonne erreicht haben, wenn der nächste Lockdown endlich zum erwarteten Ziel führt, werden bald feststellen müssen, dass es diesen nie gegeben hat. An diesem Tag werden sie auch feststellen, dass ihre Stimmen in einer Diktatur nicht mehr erforderlich und unwichtig sind. Von da an sind Wahlen überflüssig.

Wenn sie daher irgendwo davon lesen, dass China uns ein Vorbild in der Krise sein sollte, dann legen sie die Zeitung, die das verkündet am besten schnell zur Seite, denn dann ist in der Redaktion bereits der Geist des Sozialismus eingezogen, der mit Demokratie rein gar nichts mehr zu tun hat.

Gunnar Kaiser: Vom Leben und Sterben in der Pseudo-Realität: