Im Februar wurde die Plattform ANIMAP von einem Schweizer ins Leben gerufen und steht für „Anti-Impf-Apartheid“. Das Unternehmerverzeichnis stellt sich gegen den Impf- und Testzwang und will einen Gegenpol zur Zweiklassengesellschaft bieten. Österreichische Mut-Unternehmer, die sich eintragen ließen, erfuhren bereits staatliche Repressalien.

Von Christoph Uhlmann

Als Wochenblick das erste Mal über das Branchen- und Dienstleistungsverzeichnis ANIMAP berichtete, waren dort rund 300 Einträge mutiger Unternehmer, die gegen Diskriminierung Ungeimpfter sowie den Testzwang aufstehen, verzeichnet. Seither sind etwa tausend weitere Einträge furchtloser Entrepreneure hinzugekommen und es werden immer mehr. Trotz der Einschüchterungsversuche der Staatsmacht und mieser Hetze hiesiger Medien lassen sich die Betreiber der Firmen nicht so einfach unterdrücken. Sehr zum Missfallen der Obrigkeit, die den außerordentlich gut informierten Unbeugsamen macht- und ratlos gegenüberzustehen scheint.
Denn so wie das kleine gallische Dorf einer legendären Comic-Reihe lassen auch sie sich „sicher nicht unterkriegen“, wie die Architektin Lotte Riegler gegenüber dem Wochenblick betonte. Auch die Gastronomin Roswitha Holzmann, die nach einem „Puls4“-Interview wegen ihres Eintrages auf ANIMAP ihr Tennis-Stüberl in Stockerau, das sie gepachtet hatte, verlor, ist nicht kleinzukriegen. Ihr Pachtvertrag wurde kurzerhand gekündigt. Ihr Vergehen: Sie wollte nicht zu den Leuten gehören, „die andere diskriminieren“. Nach dem ersten Schock schnell wieder erholt und motiviert, meinte sie: „In der Gastronomie finde ich immer was“, und dass sie ohnehin nicht mehr lange bis zur Pension hätte.

Plattform für alle

Die Gründer der Plattform bleiben derweil im Hintergrund und das ist auch verständlich und gut so. Sie wollen ihre Familien schützen, wie sie im exklusiven „Wochenblick“-Interview erklärten. Und wenn man sieht, wie sehr schon die Unternehmer bekämpft werden, scheint diese Strategie nur sinnvoll, denn würde dieser enorm wichtige Beitrag zum Widerstand ins Stocken geraten, wäre das ein herber Rückschlag für die gesamte Bewegung, die sich dem Corona-Regime entgegenstellt. Die hellen Köpfe, die ANIMAP ins Leben riefen, betonten, dass es ihnen vor allem darum gegangen sei, eine Plattform für ALLE zu kreieren. Die platte und fälschliche Darstellung im Mainstream, es wäre eine Plattform für Impfgegner, weisen die Schweizer entschieden zurück und verwiesen im „Wochenblick“-Gespräch mit Bernadette Conrads gleich auf mehrere Artikel der Menschenrechtskonvention, welche die Freiheit und Gleichheit der Menschen festschreiben. Daraus leiten sie die Verfassungswidrigkeit der Corona-Maßnahmen und vor allem der Diskriminierung ab, was auch vonseiten der Anwälte für Aufklärung (AfA) bestätigt wurde: „Vor dem Gesetz sind alle Staatsbürger gleich.“ Alles andere ist Diskriminierung.

Polizei-Besuche

„Wochenblick“ hatte aufgrund zahlreicher Zuschriften darüber berichtet, wie mehrere Unternehmer, die sich auf ANIMAP eintragen hatten lassen, plötzlich ungebetenen Polizeibesuch bekamen. Laut den Schilderungen wussten die Polizeibeamten allerdings wohl selbst nicht so recht, was sie im Zuge dieser „von oben angeordneten“ Aktionen beamtshandeln sollten. So schilderte der Elektrotechniker Gerhard Burgschwaiger, dass die Uniformierten nicht einmal genau wussten, um was es bei ANIMAP eigentlich geht. Obwohl er recht schroff darauf angesprochen wurde, ob er denn ein „Impfverweigerer“ wäre, womit bewiesen sein sollte, dass der Beamte tatsächlich keine Ahnung hatte, entgegnete der mutige Unternehmer, dass er nur gegen eine „Zwangsimpfung“ sei. Unterkriegen lässt auch er sich von solch plumpen Einschüchterungsversuchen nicht. Überhaupt ergab die Nachfrage des „Wochenblick“ bei den Mut-Unternehmern, dass sie sich allesamt von derartigen „Auftritten“ nicht beeindrucken lassen.

Auf sicherer Seite

Laut den AfA folgt ANIMAP dem rechtsstaatlichen Auftrag, da es dem in der österreichischen Rechtsordnung verankerten Diskriminierungsverbot nachkomme. Die Mut-Unternehmer von ANIMAP tragen dafür Sorge, dass Geimpfte und Ungeimpfte in gleicher Weise Zugang zu Gütern und Dienstleistungen erhalten. Eine Störung der öffentlichen Ordnung sei dadurch nicht zu erkennen, meint Dr. Michael Brunner. Die Unternehmer sollen den genauen Grund für das Einschreiten sowie die gesetzliche Grundlage dafür erfragen. Auch welche Behörde das Einschreiten veranlasste, ist wichtig, sollte man eine Maßnahmenbeschwerde beim zuständigen Verwaltungsgericht einbringen wollen. Hierfür wäre sinnvoll, die Polizisten um die Bekanntgabe der Dienstnummern sowie eine schriftliche Bestätigung des Einsatzes oder allenfalls die Anfertigung eines Protokolls zu ersuchen.

Nicht aufgeben

Die Mut-Unternehmer auf ANIMAP lassen sich nicht einschüchtern und auch die realitätsverdrehenden, regierungsgesponserten Systemmedien können das mit ihren Unwahrheiten und Falschdarstellungen nicht ändern. Besonders der schmutzig-rosa „Standartenführer“ im Krieg gegen die Bevölkerung und Unternehmer hat sich hier in grauslicher Manier hervorgetan. Dieser machte aus der Weigerung der ANIMAP-Unternehmer, andere Menschen zum Nachweis ihrer Gesundheit oder Impfung zu zwingen: „Seuchenfreunde sind herzlich willkommen und Verantwortung steht bei uns nicht auf der Speisekarte.“ Auch diese selbstdisqualifizierende Realitätsferne kann die Bewegung nicht mehr aufhalten. Die Lawine ist bereits losgetreten.

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