Marie-Thérèse Kaiser (21) gehört zu den ersten Teilnehmern der „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg. Die Studentin, die zudem als sexy Model arbeitet, geht jede Woche auf die Straße. Damit gehört sie – unter anderem neben Anabel Schunke – zu einer Reihe von politisch sehr aktiven jungen Frauen, die mutig gegen Merkels Asyl-Agenda protestieren. Im Exklusiv-Interview für die aktuelle „Wochenblick“-Druckausgabe berichtet die fesche, kluge und mutige Frau, was sie antreibt und erlebt.

Ein Interview geführt von Johannes Schüller

„Wochenblick“: Sie sind bereits ein bekanntes Gesicht bei den „Merkel muss weg“-Demos am Hamburger Dammtor-Bahnhof. Warum demonstrieren Sie dort?

Kaiser: In meinem Alter halte ich es für dringend erforderlich zukunftsorientiert zu denken und zu handeln. Mir persönlich ist es wichtig, die Zukunft aktiv mit zu gestalten. In einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland bewirken wir mit der massenhaften, unkontrollierten, gesetztes- und vertragswidrigen Zuwanderung jedoch lediglich eine Einwanderung in die Sozialsysteme.

Marie-Thérèse Kaiser

Auch noch nach einer Ablehnung eines Asylantrags bleibt dies oft ohne folgerichtige Konsequenzen. Dies kostet Deutschland jährlich große zweistellige Milliardenbeträge, die an anderer Stelle fehlen. Ich möchte durch das Demonstrieren auf die Missstände in Deutschland aufmerksam machen.

Damit meine ich nicht nur eine meiner Meinung nach völlig fehlgeleitete Flüchtlingspolitik, sondern auch die Sozialpolitik – insbesondere die Rentenpolitik, die Bildungspolitik und die Energiepolitik.

Viele Frauen in Ihrem Alter interessieren sich gar nicht oder kaum für Politik. Wie kommt es, dass Sie sich so leidenschaftlich engagieren? Wie reagiert Ihr Freundeskreis darauf?

Bei uns zu Hause wurde schon immer viel politisch diskutiert. Ich war Schulsprecherin, Beisitzerin im Vorstand der Jungen Union im Landkreis Rotenburg Wümme und bin auch nun für die AfD als Beisitzerin in den Kreisvorstand gewählt worden. Wer etwas verändern will, darf nicht nur meckern, sondern muss sich auch einbringen. Meine Mutter war lange Jahre Mitglied der CDU. Über den Bezirksvorstand, Kreisvorstand, die Frauenunion habe ich natürlich viel mitbekommen und zuhause mitdiskutiert.

Auf meinen engen Freundes- und Familienkreis kann ich mich vollkommen verlassen. Wahre Freunde kennen mich auch außerhalb der Politik und wissen mich als Mensch zu schätzen. Zur Demokratie muss auch die Toleranz gegenüber Andersdenkenden gehören.

Entweder akzeptieren Freunde meine politische Einstellung oder sie tolerieren sie zumindest auf demokratischer Ebene. Menschen, die mich wegen meiner politischen Einstellung ausgrenzen oder nichts mehr mit mir zu tun haben wollen, waren wohl nie echte Freunde.

Marie-Thérèse Kaiser

Im Zuge der Asyl-Krise von 2015 haben die Übergriffe auf Frauen in Deutschland spürbar zugenommen. Wie sicher fühlen Sie sich selbst noch – gerade in einer Großstadt wie Hamburg?

Ich erinnere mich noch gut daran, denn genau zu dieser Zeit begann ich etwa mein Studium in Hamburg. Ich pendele noch heute täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, so auch 2015. An einem Tag kam ich aus Hamburg nach Hause und war völlig aufgelöst und durcheinander.

Um den Hamburger Hauptbahnhof herum, im Bahnhof und selbst im Zug herrschten abenteuerliche beängstigende Zustände. Es war keine Ordnung mehr erkennbar. Heute fühle ich mich als junge Frau wie beim Spießrutenlaufen: mit gesenktem Haupt, damit sich bloß niemand aufgefordert fühlt einen anzusprechen.

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Verschiedene deutsche Mainstream-Medien werfen Ihnen vor, das bürgerliche Aushängeschild von angeblich „rechtsextremen“ Demonstranten zu sein. Was sagen Sie zu solchen Vorwürfen?

Gemeinsam mit vielen anderen Menschen stehe ich jeden Montag in Hamburg und demonstriere, egal bei welchem Wetter. Ich scheue mich nicht davor Gesicht zu zeigen, denn ich bin einer der jungen Menschen, die noch jahrzehntelang die Folgen dieser fehlgeleiteten Politik von Frau Doktor Merkel miterleben und ausbaden werden.

Ich lasse mich von niemandem instrumentalisieren, sondern vertrete lediglich meine ureigenen Interessen. Ich lasse mich nicht in meiner freien Meinungsäußerung zensieren oder in sonst irgendeiner Form einschränken. Die Hamburger Polizei ist zu unserem Schutz vor linksextremen Randalierern da, deshalb zeigen die Wasserwerfer auch nicht auf die Demonstranten der „Merkel muss weg“-Demo, sondern auf die Gegendemo.

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Unter den Gegendemonstranten befinden sich Linksradikale, die im Allgemeinen der sogenannten „Antifa“ zugeordnet werden und gewaltsam versuchen uns in unserer freien Meinungsäußerung zu behindern. Diese Personen haben bereits mehrfach ihre Gewaltbereitschaft demonstriert und trotzdem stehen jede Woche auch nicht radikal positionierte Menschen Seite an Seite mit diesen Kriminellen.

Unter den Demonstranten der „Merkel muss weg“ Demo hat es bislang trotz wiederholter Angriffe der Gegendemonstranten keine Gewalt, geschweige denn radikale Äußerungen gegeben. Alle Demonstranten verhalten sich friedlich. Wir demonstrieren für eine sichere Zukunft, die auf dem Grundgesetz und den christlichen Werten basiert.

Werden Sie wegen Ihres mutigen Engagements auch angefeindet? Wirkt es sich auf Ihre Karriere als Modell aus?

Leider gibt es auch viele Anfeindungen. Insbesondere im Internet erhalte ich viele Drohungen und werde oft von mir völlig fremden Personen beleidigt. Aber ich erhalte glücklicherweise auch sehr viel Zuspruch.

Wie mein politisches Engagement sich auf die Karriere auswirkt, bleibt abzuwarten. Als Model zu arbeiten ist ja nicht mein Hauptberuf und das Eintreten für meine Überzeugungen und Werte ist ohnehin nicht verhandelbar.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft Deutschlands? Darf es dann noch eine Kanzlerin Merkel geben?

Ich wünsche mir ein friedliches, wirtschaftlich starkes und freiheitlich demokratisches Deutschland indem die Probleme ohne Denkverbote angesprochen, diskutiert werden können und indem nach den besten Lösungen gesucht wird.

Eingebettet in ein Europa der Nationalstaaten kann an internationalen Problemen gearbeitet werden. Großmachtansprüche, auch die der „humanitären Großmacht“, sind abzulehnen.


Hierbei müssen auch endlich die eigentlichen Probleme, wie das Bevölkerungswachstum in einigen Teilen der Welt, angegangen werden. Aufklärung und pharmazeutische Versorgung sind hier wichtige Stichpunkte.

Durch Einschränkungen in den Industriestaaten werden wir weder die Ernährungs- und Umweltprobleme noch den Schutz der Arten und der Lebensräume zu Land und zu Wasser verbessern können, wenn dieses Grundproblem nicht zuvor gelöst wird.