Ein wichtiges Labor im deutschen Ausgburg veröffentlichte eine von der WHO empfohlene Praxis zur Testung auf das „neuartige Corona Virus“. Demnach wären Proben auch dann als „positiv“ zu befunden, wenn irgendein Virus der großen und sehr alten Corona-Familie bestätigt wurde. Sollte dieser Testmodus weltweit Anwendung gefunden haben, relativieren sich die ohnehin schon umstrittenen Infektionszahlen weiter.

Auf der Seite des MVZ Labors in Augsburg findet sich bis heute ein Hinweis auf eine von der Weltgesundheitsorganisation WHO herausgegebenen Empfehlung zur Testung von Proben auf das SARS-Cov-2 Virus. Der Erreger, der die Welt aufgrund einer vorgeblichen Pandemie ins Chaos stürzte, ist Teil einer spätestens seit den 1960er Jahren bekannten, sehr großen Familie an Viren – den Corona-Viren.

WHO schlug unspezifische Positiv-Befunde vor

Die Veröffentlichung  im Wortlaut:
Das ORF1-Gen ist dabei für SARS-CoV-2 spezifisch, während das E-Gen auch in anderen Coronaviren vorkommt.  Die Fälle, in denen nur das ORF-Gen amplifiziert wurde, haben wir auch bisher schon positiv bewertet. Wenige Fälle mit isoliert positivem E-Gen wurden als fraglich eingestuft und führten deshalb immer wieder zu Rückfragen und Problemen hinsichtlich des weiteren Managements betroffener Patienten. Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation und der insgesamt gestiegenen Positivenrate folgen wir ab sofort der WHO-Empfehlung und geben ein Ergebnis bereits dann als „positiv“ heraus, wenn nur das E-Gen amplifiziert wurde

Patienten auf „irgendein“ Corona-Virus positiv …

In wie vielen anderen Testlabors diese Empfehlung der WHO berücksichtigt wurde, ist nicht bekannt. Aus dem Medizinerlatein ins Deutsche übertragen, bedeutet die Information, dass der Nachweis von im Prinzip irgendeinem Virus aus der Corona-Familie zu einem Positiv-Befund auf SARS-Cov-2 führte, obwohl der Patient damit möglicherweise gar nicht infiziert ist. Auf der Webseite ist seither nur zu lesen, dass inzwischen auch andere Tests geliefert wurden und Anwendung finden. Die Rede ist von „zusätzlichen Methoden“, weshalb zu vermuten ist, dass der WHO-Teststandard immer noch Gültigkeit hat.