In einer Ansprache am Montag teilte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus den 194 Gesundheitsministern der UNO-Mitgliedsstaaten mit, dass es eine „evolutionäre Sicherheit“ sei, dass es in der Zukunft eine weitere Pandemie gibt. Diese werde dann womöglich auch „leichter übertragbar und tödlicher“ sein als Covid-19. Nach den jüngsten Empfehlungen eines UN-Berichts stellt sich für manchen Beobachter die Frage: Ist das eine Warnung – oder so etwas wie eine versteckte Drohung? 

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Gerade einmal eine Woche ist es her, dass ein vordergründig von globalistischen Ex-Politikern besetztes UN-Gremium ein 68-seitiges Skandal-Papier publizierte. Darin empfahlen sie ein globales Überwachungssystem, auf dessen Basis der Kampf gegen künftige Pandemien auf höchster Ebene koordiniert werden soll. Bei dieser Aushebelung der Nationalstaaten soll die WHO nicht nur mehr Macht und Geld bekommen – sondern ihr Generalsekretär auch die Befugnis haben, nach Belieben neue Pandemien auszurufen.

Ganz nach dem „globalen Pandemieplan“

So weit ist der gebürtige Äthiopier Ghebreyesus noch nicht – aber er lässt die Wirkmacht solcher Vollmachten bereits anklingen. Er redet damit all den Politgranden von Merkel bis Macron das Wort, die schon vor Monaten einen „globalen Pandemieplan“ forderten. Seine neue Erzählung deckt sich mit jener des UN-Berichts – den übrigens die WHO in Auftrag gab: da beißt sich die Katze in den Schwanz. Detail am Rande: Besagtes Papier schickt sich paradoxerweise offiziell an, Corona zur „letzten Pandemie“ zu machen. Aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail.

Die übrigen Ansprachepunkte des WHO-Chefs holen dann die üblichen Verdächtigen auf das Parkett. Er sorgt sich um eine „skandalöse Ungerechtigkeit“ bei der Impfstoff-Verteilung. Deshalb plädiert er dafür, dass Länder sich für eine „gerechtere“ Verteilung einsetzen. Abgewickelt werden soll diese natürlich über das COVAX-Programm. Dieses wird von der WHO und der Impfallianz GAVI aus dem Gates-Umfeld unterstützt. Ja, es ist das selbe Programm, das Impfdosen nach Afrika verteilte, die dort nun ungebraucht ihr Haltbarkeitsdatum überschritten und verbrannt werden.

Im Tandem mit dem Gates-Netzwerk

Die Warnung vor einer besonders tödlichen „nächsten Pandemie“ ist düster. Dabei sagt Ghebreyesus eigentlich dasselbe, was bereits Gates mit einem schelmischen Grinsen einst sagte: „Das nächste Virus wird dann auch Beachtung erhalten“. Und auch wenn man niemandem etwas unterstellen will: Gates zerbricht sich seit Jahren den Kopf darüber, wie sich die Weltbevölkerung begrenzen lässt. Er ließ mit Event-201 auch ein Pandemie-Planspiel durchführen, dessen Ablauf schaurig an die jetzigen Geschehnisse erinnert.

Derselbe mächtige Gönner sitzt nun bei der Impfstoff-Herstellung und Verteilung gleich mehrfach in Gremien, Stiftungen und Organisationen und fungiert auch als wichtigster Geldgeber und Einflüsterer der WHO. Man bleibt mit einem schaurigen Gefühl zurück, das man eigentlich gar nicht näher erörtern will. Mächtige Globalisten, welche die pandemische Zukunft – wobei auch der Klimawandel als „nächste Pandemie“ herhalten kann – ausmalen und dabei, ganz natürlich, nur gönnerhaft Gutes für die Menschen wollen.

Impfung kein Pandemieende, Überwachung geht weiter

Ob Ghebreyesus wirklich gedanklich bei der nächsten sogenannten Pandemie ist, bleibt offen. Bislang fiel er nämlich vor allem durch fragwürdige und alarmierende Aussagen zur gegenwärtigen Lage auf. Längst legendär und berüchtigt ist sein Video aus dem Vorjahr. Damals ließ er, der heute die Impfungen vorantreibt, im Bezug auf den Kampf gegen Corona, tief blicken. Die „Normalität“ ist also wohl noch weit hin:

„Eine Impfung alleine wird die Pandemie nicht beenden. Die Überwachung wird weitergehen müssen und Leute müssen weiterhin getestet, isoliert und gepflegt werden. Kontaktpersonen werden weiterhin aufgespürt werden müssen und in Quarantäne gesteckt.“

„Great Reset“: Ständige Pandemien als Wegbereiter?

Warum braucht die WHO unbedingt eine neue Pandemie, die ihr Chef – übrigens ein langjähriges Mitglied der kommunistischen Tigray People’s Liberation Front (TPLF) – künftig ja nach Belieben ausrufen darf? Es geht wie immer um Macht, Geld und Einfluss. Am Ende dessen soll eine neue „internationale Ordnung“ des sogenannten „Multilateralismus“ stehen. In Wirklichkeit meint das nur die totale Kontrolle durch die Eliten, die den Wiederaufbau der Welt nach ihren Maßstäben formen wollen.

Das soll dann natürlich unter dem Deckmantel der „Nachhaltigkeit“ geschehen, der Vorwand der Pandemien ist nur ein geschickter Anlass, um die Ideen des „Great Reset“, wie sie beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ausgeheckt werden, voranzutreiben. Und wer glaubt, dass der WHO-Chef dabei nur eine Marionette in diesen Plänen ist, fehlt. Denn er sitzt mit Klaus Schwab und den Seinen schon lange mit am Tisch. Von Anfang an war er in die Corona-Strategie des WEF involviert, ist Dauergast bei dessen Treffen in der Idylle der Schweizer Alpen.

Sonderbare Symbiose für den radikalen Welt-Umbau

Ein neoliberaler Globalisierungsbefürworter und ein (Ex-?)Kommunist als federführende Kräfte beim Weg aus der Pandemie, die ohnehin nur ein Vorlauf für die nächste Pandemie sein soll: Nichts macht die derzeitige Schieflage so deutlich. Und nichts ist ein besseres Abbild einer Symbiose, wo radikale Weltverbesserer und knallharte Globalisten sich die Hand reichen, um einen Umbau der ganzen Welt voranzutreiben, bei dem sie jeweils in ihrem eigenen Feld am besten wirken können.

Dass Ghebreyesus aufgrund seiner Rolle in der sogenannten Pandemie in der Kritik steht und ein mutiges Team von Anwälten diesen – neben anderen großen Spielern in der Krise – vor ein Gericht bringen wollen, verwundert jedenfalls kaum. Auch die Agenda dieses Mannes ist gefährlich für jeden, der die Freiheit schätzt. Es wäre höchste Zeit, dem Treiben der WHO samt ihren Netzwerken auf friedliche, aber nachhaltige Art und Weise  das Handwerk zu legen.

Das könnte Sie auch interessieren: