Die grüne Parteijugend äußert sich zum Nationalfeiertag einmal mehr abfällig über Österreich als Nation. Dabei übertreffen sie frühere Aktionen mit einem höchst fragwürdigen Sujet, indem sie unser Land – oder zumindest die Verbundheit damit mit einem Kothaufen verglichen.

Die „Grüne Jugend – Grünalternative Jugend“ fiel bereits mehrmals mit einem negativen Verhältnis zur eigenen Heimat auf. Erst im Mai behauptete sie zum 65. Jahrestag des Staatsvertrags, dass Österreich „frei erfunden“ sei – Wochenblick berichtete. Vor einem Jahr nahmen sie den Nationalfeiertag zum Anlass, um sich dazu bekennen, eigentlich gar keine Österreicher sein zu wollen.

In der Tradition der „Flaggerl-Gaggerl“-Sujets

Mit ihrem neuesten Ausritt orientiert sich die grüne Parteijugend hingegen an den umstrittenen Grafiken ihrer Vorvorgänger-Organisation. Diese sorgte in den Nullerjahren mit Slogans wie „Wer Österreich liebt, muss scheiße sein“ und „Nimm dein Flaggerl für dein Gaggerl“ auf einem Plakat für Aufregung. Dies schlug dereinst so hohe Wellen, dass sogar der damalige Grünen-Bundessprecher und heutige Bundespräsident Alexander van der Bellen distanzierte.

Am heutigen Nationalfeiertag stellten sie sich in diese Tradition, indem sie einen Haufen Kot abbildeten, mit dem Hashtag #Heimatliebe. Sie stellen sich dagegen, dass zu diesem Feiertag „die Nation und die Heimat“ gefeiert werden. Menschen „mit Vernunft“ sollte davon ablassen. Es gäbe „keinen Grund, Österreich zu feiern“ – insbesondere vor dem Hintergrund, dass die FPÖ, welche sie als „rechtsextrem“ verunglimpfen, dies tue.

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Bei den heimatliebenden Österreichern aller Lager kam diese Aktion nicht besonders gut an. In kürzester Zeit gab es über 1.000 Kommentare, die meisten davon wütender Natur. Am Ende „besann“ sich der grüne Nachwuchs dann doch und löschte seinen Beitrag wieder. Die nächste Österreich-feindliche Äußerung ist aber wohl nur eine Frage der Zeit…