Für Wochenblick war es bereits am 22. September ein Thema: Verschiedene Verlage stürzten sich auf das Thema „Corona für Kinder erklärt“ und veröffentlichten verschiedene Bilderbücher – nicht alle davon wirkten wissenschaftlich fundiert. Nun ist auch der Mainstream auf das Thema aufmerksam geworden und beklagt sich bitterlich über Kritik

Von Willi Huber

Verschwörungstheoretiker und Querdenker würden gegen das Büchlein „Conni macht Mut in Zeiten von Corona“ Stellung beziehen. Dabei würden sie dieses gar nicht kennen. So die „Krone“ oder das deutsche Magazin „Focus„. Neben dem erneuten Beleg für den Umstand, dass manche Themen als Kampagne quer durch den Mainstream gespielt werden, ist der Sachverhalt aus mehreren Gesichtspunkten nicht so amüsant.

Zunächst, weil Corona-Maßnahmengegnern schon wieder Gewaltbereitschaft unterstellt wird, welche in der Praxis nicht existiert. Vielmehr müssen sie sich mittlerweile auf ihren Friedensdemos von der Polizei brutal zusammenschlagen lassen, während sie beten oder „Friede, Freiheit, keine Diktatur“ rufen. Doch die Mainstream-„Qualitätsmedien“ wollen herausgefunden haben, dass diese „Verschwörungstheoretiker“ Drohbriefe und Morddrohungen verfasst hätten. Selbst wenn dies vereinzelt der Fall wäre, beträfe es wohl kaum den gesamten Widerstand, welcher Gewalt und Drohungen aller Art ablehnt und dies ständig betont. Für die „Krone“ wären solche angeblichen Wirrköpfe, so sie denn existieren, wörtlich „die kritische Masse“.

Finanziell sehr lukrativer Bestseller

Dass das Corona-Propagandaheft für Kinder mittlerweile 120.000-fach über den Ladentisch ging, ist für den Medienmainstream Grund zum feiern. Es dominiert seit Monaten die entsprechenden „Charts“ von Amazon und ist mittlerweile seit 9 Wochen unter den 20 „meistgelesenen“ (oder zumindest meistgekauften) Buch-Produkten des Online-Riesen. Dass Kritiker äußern, dass es sich um „Indoktrination der Kleinsten“ handle, das Virus tödlicher und gefährlicher dargestellt wird als es ist, scheint für diese Qualitätsjournalisten nicht weiter überprüfenswert, da Kritik an sich verboten zu sein scheint. Umso erstaunlicher ist der Umstand, dass man ausgerechnet den Kritikern vorwirft, das Büchlein nicht zu kennen.

Wochenblick war wahrscheinlich das erste Alternativmedium, welches bereits im vergangenen September das Büchlein erwarb und umfangreich in der Printausgabe sowie Online über die Inhalte berichtete. Dabei warnten wir auch, dass Psychologen aufgrund der Corona-Hysterie von schlimmen Auswirkungen auf empfindliche Kinderseelen sprechen. Jetzt, ein halbes Jahr später, hat sich bewahrheitet, wie fatal die Situation in der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie ist. Tatsachen, welche sowohl die Mainstream-Medien als auch die Regierenden billigend in Kauf nehmen. Wie man Kindern ausgerechnet mit der Behauptung eines schrecklich tödlichen Virus „Mut macht“ wäre noch zu klären. Wären kritische Fragen denn im Jahr 2021 noch zulässig.